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WM-Nachlese mit Reiner Calmund

WM-Nachlese mit Reiner Calmund

WM-Nachlese mit Reiner Calmund_1Wie in der letzten Ausgabe angekündigt, fand am Sonntag, den 17. August, die „Große WM-Nachlese“ mit dem ehemaligen Fußball-Manager und TV-Präsentator Reiner Calmund in der Havana Bar des Holiday Inn Hotels, Pattaya, statt. Mit auf dem Podium saßen als Moderator (und nicht nur nebenbei auch Fußball-Experte) Heiko Klimanschewsky sowie der thailändische Fußball-Experte Nigon Chumnankul.

Trotz Nebensaison fanden sich rund 70 Besucher bei der vom Rotary Club Phönix Pattaya organisierten Veranstaltung ein. Die drei Fußball-Experten auf dem Podium sorgten dafür, dass die für die Talkshow vorgesehene Zeit von einer Stunde, wie im Fluge verging.

Hatte nun die BILD-Zeitung den Philipp Lahm vom Mittelfeld zurück in die Abwehr beordert? Calli war da ganz anderer Ansicht und argumentierte, dass wegen der Verletzung von Schweinsteiger und Khedira der Bundestrainer Jogi Löw gar keine andere Wahl hatte, das Mittelfeld anders zu besetzen.

Die „Volksabstimmung“ der BILD-Zeitung hatte damit doch reichlich wenig zu tun.
Der Teamgeist war es, der den Titel für Deutschland ermöglicht hatte. Wie kein anderes Team war „Die Mannschaft“ auf Zusammenhalt und Gemeinsamkeit eingeschworen. Zeitweise saßen vier Nationalspieler, mit jeweils über hundert Einsätzen, auf der Bank. In der von Superstars geprägten Fußball-Szene führt dieses normalerweise zum Zwist oder gar Boykott, Abreise oder Vereinswechsel – nicht so bei der deutschen Mannschaft, wo Lob über individuelle Leistungen eher verpönt war und in Interviews immer zurückgewiesen wurde.

Natürlich will jeder Fußballer spielen, aber die auf der Bank waren eher besorgt um die auf dem Platz und haben ihre Kollegen angefeuert. Podolski war da der wichtigste Mann, der (fast) nicht zum Einsatz kam.

Natürlich kann man einzelne Spieler herausnehmen wie Klose als Rekordtorschütze, Neuer als bester Torwart oder den „Gladiator“ Schweinsteiger, der nur durch erhöhte Adrenalin-Produktion das Endspiel durchstehen konnte, aber diese Einzelleistungen waren nur im Rahmen des „gesamten Teams“ möglich.

Khun Nigon, der übrigens perfekt deutsch spricht und beim Finale im Stadion saß, hat eine jahrzehntelange Verbundenheit mit Deutschland und dem deutschen Fußball.WM-Nachlese mit Reiner Calmund_2

Er hat in Deutschland studiert und kennt Stars wie Beckenbauer persönlich. Er war auch daran beteiligt, dass Deutschland die WM 2006 ausrichten konnte: Asien, unter Federführung von Thailand, hatte seine Stimme für den Austragungsort 2006 den Engländern versprochen, also gab es ein Treffen mit Beckenbauer, Calli und den thailändischen Fußball-Funktionären, wobei die diplomatische Übersetzung von Khun Nigon dazu führte, dass Thailand zusagte, dass, wenn England in der ersten Abstimmungsrunde rausfliegt, die Stimme an Deutschland geht – genauso geschah es!

Reiner Calmund ist bekannt für seine Tätigkeit bei Bayer Leverkusen, seine Fußball-Kolumnen und Fernsehauftritte. Darüber hinaus ist sein Einsatz für benachteiligte Kinder lobenswert: Er hat die Stiftung „Tapfere Kinder“, die sich um todkranke Kinder kümmert ins Leben gerufen und unterstützt in Pattaya das Straßenkinder-Heim CPDC, was vom Human Help Network betrieben wird. Für dieses Engagement wurde er zum Ehrenmitglied im Rotary Club Phönix Pattaya ernannt.

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