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Wladimir Putin – Führer der Russischen Föderation

Wladimir Putin – Führer der Russischen Föderation

Als ich mir so überlegte, welches wissenswerte Thema ich im Januar aufgreifen soll, kamen gerade die Nachrichten in der Deutschen Welle und einer der Hauptdarsteller war ein Mann aus Russland, Herr Wladimir Putin.
Er spielt in dieser Zeit die Rolle des bösen Russen, der wieder die alte sowjetische Weltordnung herstellen will. Kalter Krieg – was auch immer dies bedeuten soll.

Da habe ich mir gedacht, warum nicht mal über diesen Mann schreiben?

Wladimir Wladimirowitsch Putin wurde am 7. Oktober 1952 in Leningrad geboren. Wladimir war das dritte Kind der Familie Putin. Zwei ältere, Mitte der 1930er Jahre zur Welt gekommene Söhne starben im Kindesalter. Die Erziehung durch den Vater war streng, während die dem russisch-orthodoxen Glauben anhängende Mutter Milde walten ließ. Die Arbeiterfamilie lebte in einer 20 qm großen Leningrader „Gemeinschaftswohnung“; Bad und Küche mussten sie sich mit den Nachbarn teilen. Als Hofkind prügelte sich der junge Wladimir oft mit Gleichaltrigen. Die kommunistische Pionierorganisation nahm ihn darum erst später auf. Putin interessierte sich für Kampfsportarten und brachte es im Judo-sport bis zum Leningrader Stadtmeister.

Putin beherrscht heute Kampfsportarten wie Boxen, Sambo und Judo (Träger des Schwarzen Gürtels). Auch als Präsident in seinem Kreml-Amtssitz trainierte er regelmäßig Judo. Ferner gehört Skifahren zu seinen sportlichen Vorlieben.

Wladimir Putin – Führer der Russischen Föderation 1Putin absolvierte zunächst ein Jura-Studium an der Universität Leningrad. Von 1975 bis 1982 war er KGB-Offizier in der ersten Hauptabteilung (Auslandsspionage). Zu seinen frühen KGB-Pflichten zählte auch das Unterdrücken von Dissidenten-Tätigkeiten in seiner Heimatstadt. 1984 bis 1985 besuchte er die KGB-Hochschule in Moskau. Wladimir Putin war ab 1985 in der DDR, hauptsächlich in Dresden, in nachgeordneter Funk-
tion tätig, wo er seine Deutschkenntnisse vertiefte.

Er avancierte vom Rang eines Hauptmanns zum Major. 1989 hatte Putin den Dienstgrad eines Oberstleutnants, was auf eine Dienststellung als stellvertretender Abteilungsleiter in der KGB-Residentur hindeutet.

Nach Angaben der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der STASI (DDR), versuchte er im Jahre 1990, einen Spionagering aus ehemaligen Mitarbeitern der STASI aufzubauen. Da aber die von Putin ausgewählte Zentralfigur zum Verfassungsschutz überlief, flog der Ring bald auf.

Putin, der selbst fließend Deutsch spricht, war von 1983 bis 2014 mit der Deutschlehrerin Ljudmila Schkrebnewa verheiratet und hat zwei Töchter: Maria (geboren 1985 in Leningrad) und Jekaterina (geboren 1986 in Dresden). Die Töchter besuchten die Deutsche Schule in Moskau und studierten an der staatlichen Universität Sankt Petersburg.

Putins Mutter starb 1998, sein Vater am 2. August 1999, kurz vor seiner der Ernennung zum russischen Ministerpräsidenten.

Er ist seit dem 7. Mai 2012 Präsident der Russischen Föderation; dasselbe Amt hatte er bereits von 2000 bis 2008 inne. Von 1999 bis 2000 und erneut von Mai 2008 bis Mai 2012 war Putin Ministerpräsident Russlands. Zwischen 2008 und 2012 war er Vorsitzender der Partei „Einiges Russland“.

Nach vorherrschender Einschätzung westlicher Politikwissenschaftler entwickelte sich Russland während Putins Präsidentschaft zunehmend in eine illiberale Richtung und entfernte sich von demokratischen Standards. Es gelang ihm, die eigenständige politische Macht einiger zuvor sehr einflussreicher Unternehmer (Oligarchen) zu brechen. Dieser Erfolg des Präsidenten, ein wirtschaftlicher Aufschwung, seine Außenpolitik und seine Linie in der Terrorismusbekämpfung trugen zu seiner zwar schwankenden, aber im Durchschnitt großen Popularität bei. Eine wichtige Rolle spielte dabei die positive Darstellung seiner Politik in den staatlichen und staatsnahen Medien.

Die Annektierung der Krim, sein zweifelhaftes Verhalten und das Einmischen in die Ukraine-Krise haben Russland und Herrn Putin, bedingt durch die Sanktionen des Westens, in eine sehr schwierige Lage gebracht. Allerdings sollte die Nato auch keine Raketenstellungen an der russischen Grenze aufbauen und sich dann wundern, wenn Russland sich bedroht fühlt.

Auch das Liebäugeln der EU mit den Nachbarn kommt in Russland nicht gut an. Als normaler Bürger würde man sich wünschen, wenn etwas mehr Verstand und Umsicht in der Politik vorkämen, aber das wird wohl immer ein Wunschtraum bleiben!

Vielleicht schreiben wir im Februar-Magazin mal über Herrn Obama oder Frau Merkel. Bis dahin an Alle, meine besten Wünsche für 2015 – wie immer

Euer Herby

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