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Windows 10 Version 1507: Supportende am 26. März 2017

Windows 10 Version 1507: Supportende am 26. März 2017

Microsoft hatte am 29. Juli 2015 mit Windows 10 die interne Revolution angestoßen und sein neues Betriebssystem als Nachfolger von Windows 8.1 zunächst sogar gratis verfügbar gemacht. Eineinhalb Jahre und einige Updates später soll das System nun in seiner Ursprungsversion bald keinen Support mehr erhalten. Laut den AdDuplex-Statistiken vom Dezember 2016 verwenden noch 2,6 Prozent aller Windows-10-Nutzer jene Version des Betriebssystems, die im Sommer 2015 veröffentlich wurde.

Anniversary Update

Diese erste finale Windows-10-Version trägt die Versionsnummer 1507. Im November 2015 hatte der Software-Riese für Windows 10 dann ein großes kumulatives Update bereitgestellt, das die Versionsnummer 1511 trägt. Microsoft hatte dann noch am 2. August 2016 das Anniversary Update (rund drei Gigabyte groß) für Windows 10 mit der Versionsnummer 1607 nachgeschoben. – Im November 2016 stellte Microsoft dafür noch ein kumulatives Update bereit, das die Versionsnummer aber nicht änderte.

1507: Kein Support mehr nach dem 26. März 2017

Die Juli-2015-Version von Windows 10 mit der Versionsnummer 1507 soll mit Ablauf des 26. März keinen weiteren Support mehr erhalten. Will man sein Windows-System danach stets aktuell haben, sollte auf dem Computer unbedingt die aktuelle Version Windows 10 1607 (Anniversary Update) installiert sein. Letztere ist im Sommer 2016 erschienen und brachte zum Einjährigen von Windows 10 zahlreiche Veränderungen mit sich.

Die verbreitete Home-Variante von Windows 10 ist so konzipiert, dass das Update früher oder später automatisch durchgeführt wird beziehungsweise wurde. Nutzer der höherwertigen Windows-Versionen konnten das Update auf die Versionsnummer 1607 manuell etwas herauszögern. Allerdings wurde seitens Microsoft deutlich gemacht, dass die Aktualisierung mittel- und langfristig alternativlos sei – denn sie bekommen eben keine Updates mehr und Microsoft schließt auch keine neu entdeckten Sicherheitslücken mehr in dieser Urversion von Windows 10.

Strikte Update-Politik: „Windows as a Service“

Microsoft verfolgt mit dieser strikten Update-Politik ihren „Windows as a Service“-Plan. Der Softwarekonzern verweigert damit den Nutzern von Windows 10 mit der Versionsnummer 1507 weitere Updates und drängt sie dazu, auf eine neuere Windows-10-Version zu aktualisieren. Mit dem Anniversary Update im vergangenen Sommer wurde dieses Prinzip erstmals angewendet. Somit kann Microsoft seine Entwickler-Ressourcen in Zukunft ganz auf zwei Windows-Versionen konzentrieren.

Microsoft hatte Anfang Dezember 2016 Windows 10 Version 1607 Anniversary Update auch für Business-Kunden zur Standardversion von Windows 10 erklärt: Current Branch for Business (CBB).

Windows 7 und Vista:
Das Ende ist nah

Bereits im Januar wurde das endgültige Ende der Windows-Version Vista für dieses Jahr bekräftigt. – Außerdem wurden Fristen festgelegt, ab wann Windows 7, das bis zuletzt das meistgenutzte Windows-System war, in Rente geschickt wird.

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