Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner

Wie man in Thailand selbstständig und erfolgreich ist

Wie man in Thailand selbstständig und erfolgreich istAls Farang in Thailand zu leben ist eine Sache – aber erfolgreich und beständig ein Geschäft zu betreiben ist eine andere. Wolfgang Payer, Inhaber der Easy ABC Sprachschule, ist in Pattaya beides hervorragend gelungen. Nachfolgend gibt er eine kleine Übersicht über seine beiden Sprachschulen und einige Tipps für Existenzgründer in Thailand.

Wie lange leben Sie schon in Thailand und was war der Grund, hier zu arbeiten?

Seit 1986 war ich viele Male im Urlaub in Thailand, bis ich mich aufgrund von Arbeitslosigkeit dann 2004 zum Übersiedeln entschied, wenngleich es auch mit einem großen Risiko verbunden war. Kein Bankkredit, keine behördliche Starthilfe und auch kein Sozialstaat der hilft, wenn es schief geht.

Sie selbst sprechen ja fließend Thai. Wie war das mit der Geschäftsgründung?

Die Behörden waren das größte Problem. Bei Eröffnung einer Bar oder eines Massagesalons hätte ich nichts anderes erwartet, aber ich war der Meinung, dass die Gründung einer Schule von den Ämtern entsprechend honoriert würde. Falsch gedacht! Erst später gelang es mir, ein vernünftiges Verhältnis zu den Behörden aufzubauen, nicht zuletzt auch durch meine Thaisprachkenntnisse.

Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Wir behandeln unsere Kunden so, wie auch wir als Kunden gern behandelt werden wollen. Das häufig in Thailand angewandte Prinzip der Zwei-Klassen-Preisbildung gibt es bei uns nicht. Thais und Farangs bezahlen den gleichen Preis.

Wie kann man sich Ihre Schule und den Unterricht vorstellen?

Vor sieben Jahren begannen wir zu zweit, inzwischen besteht mein Team aus 30 Mitarbeitern. Die beiden Schulen in Süd-Pattaya und Naklua sind vom thailändischen Bildungsministerium zertifiziert. Qualifizierter Sprachunterricht und Spaß beim Lernen stehen bei uns an vorderster Stelle. Unsere Lehrer sind sehr erfahren und werden regelmäßig in Seminaren weitergeschult. Unsere Deutschlehrer sprechen fließend Thai, und die meisten unserer Thailehrer haben in Deutschland gelebt und können daher gut Deutsch. Das schätzen unsere Kunden sehr, da es das Lernen erheblich erleichtert.

Welche Kurse sind am begehrtesten?

Thailänder, die ein Heiratsvisum benötigen, bereiten wir unter anderem intensiv auf die Start-Deutsch-1-Prüfung (A1-Test) beim Goethe-Institut in Bangkok vor. Ferner lernen viele Touristen und Expats bei uns Thai in einem Gruppen- oder Individualkurs. Wer in Thailand leben möchte, kann sich bei uns sogar zu einem ED-Jahresvisum (Studienvisum) einschreiben und Thai oder Englisch lernen. Da seit August 2014 die Visa-Bedingungen in Thailand erheblich erschwert wurden, ist das ED-Visum zurzeit eines der einfachsten Visa-Arten, um sich über mehrere Jahre in Thailand aufhalten zu können. Man muss weder Rentner sein, noch ein Bankguthaben in Höhe von 400.000 oder 800.000 Baht vorweisen.

Welche Schwierigkeiten sehen Sie bei anderen, die sich hier selbstständig gemacht haben?

In den vielen Jahren hier habe ich zahlreiche Farangs kommen und gehen sehen. Viele brachten ihre Ersparnisse mit und waren kurze Zeit später schon wieder pleite. Sie haben den falschen Leuten vertraut und nicht bedacht, dass hier die Uhren anders ticken als zu Hause. Vorsicht ist geboten, wenn einem Geschäftsbeteiligungen angeboten werden, denn das hat oft einen Haken. Auf keinen Fall sollte man das Geschäft auf die eigene (Thai)-Frau oder (Thai)-Lebenspartner(in) überschreiben oder die Leitung in die Hände von thailändischen Geschäftspartnern geben, auch, wenn nach dem Thai-Gesetz Thaipartner bzw. Shareholder unumgänglich sind. Ein guter Anwalt kann hier wichtige Ratschläge geben.

Welche Tipps geben Sie einem Geschäftsmann, der sich in Thailand selbstständig machen möchte?

Nun, es gibt noch unzählige Geschäftszweige, die sehr unzureichend ausgebaut sind. Wer hier einige Jahre wohnt, merkt sehr schnell, woran es fehlt. Es kommt in Thailand weniger darauf an was man macht, sondern wie man es macht. Meist mangelt es an Qualität, Fairness den Kunden gegenüber und Zuverlässigkeit, von Hygiene und Sauberkeit mal ganz zu schweigen. Ich rate jedem Geschäftsgründer, sich eine Arbeitserlaubnis (work permit) zu besorgen, um so im eigenen Geschäft aktiv mitarbeiten zu können. Sonst droht einem das Ruder aus der Hand zu gleiten.

Um in Thailand erfolgreich zu sein sind natürlich thailändische Sprachkenntnisse die erste Voraussetzung. Wer als Firmeninhaber kein Thai spricht, ist von anderen abhängig und muss das glauben, was einem erzählt wird. Das hat schon so manchem die Existenz gekostet. Ein Sprachkurs macht sich da schnell bezahlt.

Weitere Informationen finden Sie auf EASY ABC Sprachschule

Ähnliche Beiträge