Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner

WhatsApp schickt persönliche Daten an Facebook

WhatsApp schickt persönliche Daten an Facebook

Nun also doch, WhatsApp teilt fortan persönliche Daten mit dem Mutterkonzern Facebook sowie „vertrauenswürdigen Drittanbietern“. Sinn und Zweck des Ganzen? Laut Facebook hilft die Weitergabe der Daten bei der Verbesserung der Anwendung. Auch die Sicherheit stünde ganz hoch im Kurs. Mit diesen Argumenten kämpfte das soziale Netzwerk bereits gegen Datenschützer vor dem Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht Hamburg und verlor! Doch nun hilft dem Social-Media-Giganten offenbar die neue „Datenschutz-Grundverordnung“ (DSGVO), obwohl die eigentlich für das genaue Gegenteil steht. Facebook und seine Tochterfirmen definieren sich künftig als Unternehmensgruppe, was die Datenweitergabe im Sinne der Verordnung anscheinend legitimiert.

WhatsApp: Nutzerdaten auf Abwegen

Zu den personenbezogenen Daten von Nutzern gehören beispielsweise Telefonnummern, Informationen Ihres Smartphones sowie Nutzungsinformationen der App. Wann waren Sie das letzte Mal online, wie oft schreiben Sie etwas bei WhatsApp? All das möchte Facebook wissen. Immerhin: Laut dem Unternehmen finden die Daten keinen Einsatz auf Facebook, um etwa personalisierte Werbung anzuzeigen und die Nutzererfahrung zu verbessern. Dies ging aus Diskussionen mit dem Leiter der irischen Datenschutzbehörde hervor. Doch gerade in Irland liegt das Problem.

DSGVO: Irland hebelt Deutschland aus

Zwar hat Facebook vor den deutschen Gerichten bisher verloren, doch mit der DSGVO drückt sich der US-Konzern einfach vor dem Urteil der Richter. Denn seit dem 25. Mai 2018 ist die irische Behörde (dort hat das Tochterunternehmen seinen Sitz) zuständig und alle die unter Vertrag stehen, unterliegen der irischen Behörde. Das deutsche Urteil findet so keine Anwendung mehr.

Ähnliche Beiträge