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Weniger illegale Regenwaldrodungen in Brasilien

Weniger illegale Regenwaldrodungen in Brasilien

Das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Welt in der Amazonas-Region meldet weniger Abholzung. Trotzdem werden Tausende Quadratkilometer des Regenwaldes jedes Jahr zerstört.
Der Raubbau wurde laut offiziellen Zahlen gebremst. Demnach seien zwischen August 2013 und Juli 2014 rund 4.848 Quadratkilometer abgeholzt worden, erklärte Umweltministerin Izabella Teixeira. Ein Rückgang von 18 Prozent, denn im Vorjahreszeitraum waren es noch 5.891 Quadratkilometer.

Die Angaben beziehen sich auf die Auswertung von etwa 90 Satellitenfotos mit einer Abweichungsquote von bis zu zehn Prozent. Im Zeitraum 2011 und 2012 war die Rate mit 4.571 Quadratkilometern noch geringer.

Roberto Maldonado vom WWF Brasilien bleibt skeptisch. Auch wenn laut offiziellen Zahlen die Rodung zurückgegangen sei, so bleibe die Situation dramatisch. Für die Zukunft sei wegen der starken Agrarlobby nichts Gutes zu erwarten.

Die Medien hatten im Gegensatz zu den offiziellen Zahlen im August und September einen Anstieg der Abholzung von 122 Prozent gemeldet.

Greenpeace wagt daher die Zahlen ebenso zu bezweifeln wie die NGO Observatório do Clima, die von einem Anstieg der Treibhausgase von 7,8 Prozent im Jahre 2013 gegenüber 2012 berichtet. Zurückzuführen sei dieser Anstieg auch auf eine Zunahme der Abholzung.

Die wahren Zahlen bleiben wohl unbekannt, weil die Fehlerquote der Satellitenaufnahmen sehr hoch ist.

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