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Weniger Chinesen in Thailand

Weniger Chinesen in Thailand

Die Bootskatastrophe vor Phukets Küste, der am 5. Juli 47 chinesische Touristen zum Opfer fielen, hat Auswirkungen auf die Touristenzahlen. Auch wenn die thailändische Tourismusindustrie das zu bestreiten versucht, so kommen weniger chinesische Touristen als erwartet nach Thailand.

Die Phoenix war trotz Unwetterwarnung ausgelaufen und gesunken. Es handelt sich um das schlimmste Bootsunglück in Thailands jüngerer Geschichte.

Die meisten ausländischen Besucher in Thailand stammen aus China. Letztes Jahr machten sie fast ein Drittel der 35,38 Millionen Touristen aus.

Thailand konnte sich in Bezug auf die Chinesen jährlich über bis zu zweistellige Zuwachsraten freuen, doch im Juli ging die Anzahl der chinesischen Besucher im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,9 Prozent zurück. Das ist der erste Einbruch seit 2017, als die Regierung gegen sogenannte Null-Dollar-Reisen vorging.

Die endgültigen Zahlen für August liegen noch nicht vor, doch der thailändische Tourismusminister erwartet für diesen Monat einen weit stärkeren Rückgang: 14,3 Prozent. Bis Dezember erwartet sein Ministerium einen Rückgang von 11,5 Prozent, das sind etwa 670.000 Reisende.

Virat Chatturaputpitak, Vize-Präsident des Verbandes thailändischer Reiseveranstalter, sagte, er erwarte, dass sich die Zahlen im Rahmen der „Goldenen Woche“ wiederholen, wenn alle Chinesen Urlaub haben und viele von ihnen verreisen.
„Sie kommen im Oktober zurück“, sagte er.

Die Katastrophe hat in Phuket ganz sicher einen Rückgang der Touristenzahlen ausgelöst.
Zuletzt waren so wenige Chinesen vor 20 Jahren hier“, sagte Reiseleiter Apicharn Pasomsap, der Chinesen vom Flughafen abholt und in ihre Hotels bringt. „Wir warten alle auf Gäste, die nicht kommen.

Laut thailändischem Hotelverband ging die Auslastung der Hotelzimmer in Phuket, die im Juli und August von Chinesen gebucht wurden, um 30 Prozent zurück. Sechs chinesische Fluggesellschaften haben 19 Flüge wöchentlich nach Phuket gestrichen.

Wasser wird vermieden

Zhou Min, 33, eine Englischlehrerin aus der chinesischen Provinz Yunan sagte, sie sei zwar zwei Tage in Phuket gewesen, ging aber nicht ins Wasser.

Mein Mann hat mir nicht erlaubt, dem Meer nahe zu kommen, denn der Unfall hat uns beeinflusst, und wir sind ein wenig ängstlich“, sagte sie.

Nach der Katastrophe machte Vizepremierminister General Prawit Wongsuwan chinesische Reiseveranstalter verantwortlich, die thailändische Sicherheitsvorschriften missachten. Das führte prompt zu einem Aufschrei in chinesischen sozialen Netzwerken. Der General musste sich entschuldigen.

Im Juli erinnerte China Touristen unter Bezugnahme auf die Katastrophe vor Phuket daran, dass sie auf sich aufpassen und auf Sicherheitsrisiken achten sollten.

Thailändische Behörden behaupten, die Sicherheitsüberprüfungen auf Booten seien intensiviert worden.

Yuthasak Supasorn, Gouverneur der Tourismusbehörde TAT, sagte, dass die Bootskatastrophe „unser Image beeinträchtigt hat, und jetzt ist es wichtig, dass wir uns auf das Vertrauen der Touristen und das Sicherheitsimage konzentrieren.

Beitragsquelle : https://www.reuters.com

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