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Wenig aktive Thaikinder sollen sich mehr bewegen

Wenig aktive Thaikinder sollen sich mehr bewegen

Die Behörden begannen mit dem Projekt „Aktive Schule“, um die physischen Aktivitäten der thailändischen Kinder zu stimulieren. Die meisten gehen für 14 Stunden pro Tag sitzenden Tätigkeiten nach – die Schlafenszeit nicht mitgerechnet.

Die Mahidol University, die Stiftung zur Förderung der thailändischen Gesundheit und die Behörde für Grundschulbildung kündigte das neue Projekt in Bangkok an.

Kinder sollten sich pro Tag mindestens 60 Minuten bewegen, aber Studien aus den Jahren 2014 und 2015 zeigen auf, dass das nur 37 Prozent der Kinder machten, sagte Piyawat Ketwongsa, vom Institut für Bevölkerungs- und Gesellschaftsforschung an der Mahidol Universität.

Ein sitzendes Verhalten heißt, man sitzt still da und bewegt sich kaum, während man sich dann elektronischen Geräten hingibt wie Fernsehern, Computern, Smartphones oder Tablets. Jeden Tag würden die thailändischen Kinder durchschnittlich 13 Stunden und 35 Minuten sitzen. Nach Abzug des Schlafs bleibt da nicht mehr viel Zeit für Bewegung. Weiterhin hätten Studien aufgezeigt, dass 41 Prozent der Thaikinder pro Tag sechs Stunden vor dem Fernseher hocken, sagte Piyawat.

Das und zu wenig Bewegung habe Auswirkungen auf die Gehirntätigkeit, das Denkvermögen, die Fähigkeit zur Analyse und das Lösen von Problemen.

Das Projekt „Aktive Schule“ wird zunächst in zwölf Grundschulen in Ayutthaya, Bangkok, Khon Kaen und Songkhla eingeführt. Die Klassenzimmer und das Schulgelände wurden umgestaltet, um körperliche Aktivitäten zu stimulieren. Wege und Straßen auf dem Gelände führen im Zickzackkurs zum Ziel, es gibt Stellen, an denen die Kinder zum Rennen und Springen angehalten werden. Spielplätze wurden ebenfalls gebaut.

Die Schüler dieser Pilotprojekte haben vier bis sechs Stunden zusätzlichen Sportunterricht bzw. Zeit für körperliche Aktivitäten. Das Projekt werde drei Jahre lang dauern, um eine Langzeitstudie anfertigen zu können, hieß es.

Sanit Yaemkesorn von der Behörde für Grundschulbildung schlug vor, das Projekt auf die Gemeinden auszuweiten, damit nicht nur Schüler in den Genuss von mehr Bewegung kämen.

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