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Wasserknappheit nach Songkran

Wasserknappheit nach Songkran

Wassersparen müsse zu einer dringenden nationalen Priorität gemacht werden, um mit der Wasserkrise fertig zu werden, die Thailand voraussichtlich nach Songkran treffen wird, wenn es keine Vorkehrungen gibt, sagte ein Beraterunternehmen.

Die Pegelstände in den vier größten Staudämmen des Landes, die die meisten Wasserreserven für Zentralthailand im Einzugsgebiet des Chao Phraya River bevorraten, sind etwa halb so hoch wie um diese Zeit vor einem Jahr, sagte Chawalit Chantararat, Firmenchef von TEAM Group of Companies.
Ende Januar befanden sich in den Reservoirs Bhumibol, Sirikit, Kwai Noi Bamrung Dan und Pasak Jolasid um die 3,6 Milliarden Kubikmeter Wasser. Ende Januar 2015 waren es noch 6,5 Milliarden Kubikmeter.

Wenn die Leute, insbesondere in Haushalten, nicht ihren Wasserverbrauch stark reduzieren, wird nach dem Songkran-Festival Mitte April Salzwasser in die Flüsse Chao Phraya und Thachin eindringen, was konsequenterweise Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Wasserproduktion hat, sagte Chawalit.
Es werde eine Sparkampagne gebraucht, die sich direkt an die Bürger richtet, damit sie das Problem deutlich vor sich sehen und immer daran denken, wenn sie den Wasserhahn öffnen, sagte er. Chawalit schlug vor, dass die Regierung die Bekämpfung der Dürre und möglicher Wasserknappheit zur nationalen Priorität macht, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung zu steigern.

Wenn jeder Einwohner Bangkoks den täglichen Wasserverbrauch um 20 Prozent einschränkt, dann werde das Land bis zu einer Million Kubikmeter Wasser sparen, sagte er. Diese Menge könnte benutzt werden, um Farmern in den umliegenden Provinzen zu helfen oder für die Dauer der Trockenzeit in Reservoirs gespeichert werden, die bis Mai dauert, sagte er.
Farmer sollten diese Bürde nicht allein schultern“, sagte Chawalit und bezog sich damit auf die Anweisung der Regierung, dass Farmer nicht so viel Reis anbauen sollen, weil dieser viel Wasser benötigt. Dieser Appell ging jedoch häufig ins Leere, weil die Farmer nicht so schnell auf andere landwirtschaftliche Produkte umstellen konnten.
Chawalit rechnete vor, dass es in den Zentralprovinzen zwei Millionen Rai landwirtschaftliche Flächen gibt, aber nur 330.000 Rai bewässert werden könnten.

Wenn die Regierung mit der Situation nicht umgehen kann, weil es ernsten Streit um die verbleibenden Wasserressourcen geben könnte, und die Regierung dann nachgibt und mehr Wasser ausgibt, dann bestünde das Risiko, dass es nicht mehr genügend Süßwasser gibt, weil es immer salziger wird, sagte Chawalit voraus.
Es sei daher vernünftig, alle Bürger zum Sparen von Wasser aufzufordern, damit diese mindestens zehn Prozent weniger Wasser verbrauchen, was sich dann auch positiv auf den Wasserrechnungen bemerkbar macht.

Über 420.000 Einwohner in Bangkok, Nonthaburi und Samut Prakan nahmen an einer Kampagne teil und sparten fast neun Millionen Kubikmeter Wasser, sagte der Chef der Wasserwerke, Thanasak Watanathana. Es blieb allerdings unklar, welchen Zeitraum das umfasste.
Das Umweltministerium half unterdessen dabei, 4.000 Brunnen zu bohren, um Abhilfe zu schaffen. Das Ministerium verlautbarte, dass man Effektivität und Transparenz genau beobachten werde, weil es viele Beschwerden gegeben habe. Umweltminister General Surasak Karnjanarat sagte, man habe eine Landkarte vorbereitet, auf der die Gebiete eingezeichnet seien, die dringend Wasser benötigen. Hier hätte das Bohren von Brunnen Priorität. Ganz oben stünden Provinzen wie Kamphaeng Phet, Nakhon Sawan, Phichit und Uthai Thani.

Beitragsquelle : http://www.bangkokpost.com/news/general/830612/water-shortage-will-hit-after-songkran

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