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WannaCry: Fast ausschließlich Windows 7 betroffen

WannaCry: Fast ausschließlich Windows 7 betroffen

Die Ransomware WannaCry legte im Mai weltweit rund 250.000 Computer lahm, um Lösegeld zu fordern. Jetzt veröffentlichte dazu das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky Lab aktuelle Zahlen, woraus hervorgeht, dass sich der Erpressungstrojaner fast ausschließlich über Windows-7-Versionen verbreitet hat.

60,35 Prozent der WannaCry-Infektionen wurden auf Computern mit Windows 7 64-Bit, 31,72 Prozent auf Windows 7 32-Bit, 3,67 Prozent auf Windows 7 Home 64-Bit und 2,61 Prozent auf Windows 7 Home 32-Bit gefunden. Das bedeutet, dass 98,35 Prozent der untersuchten Computer mit Windows 7 ausgestattet waren. Auf rund 1,5 Prozent der befallenen Systeme war Windows Server 2008 R2 (Server-Variante von Windows 7) installiert, was den Gesamtanteil nochmals auf 99,87 Prozent steigert. Die einzige neuere Version ist laut dem Kaspersky-Bericht Windows 10 64-Bit, das auf 0,03 Prozent der Infektionen kommt.

Allerdings ist auch Windows 7 nach wie vor das am meisten verwendete Betriebssystem von Microsoft, das laut Net Applications einen Marktanteil von 48,5 Prozent (Stand April 2017) hat. Erst danach folgen Windows 10 mit 26,28 Prozent und Windows XP mit 7,04 Prozent.

Computer mit Windows 7 wären eigentlich durch Updates von Microsoft geschützt gewesen. Doch viele Nutzer installieren Updates leider immer wieder zeitverzögert oder gar nicht und bieten damit eine breite Angriffsfläche für Hacker. Microsoft kritisierte deswegen auch im Nachhinein den sorglosen und nachlässigen Umgang mit dem Thema Sicherheitsupdates.

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