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Vor dem Alkoholeinkauf erst ins Röhrchen pusten

Vor dem Alkoholeinkauf erst ins Röhrchen pusten

Es gibt Anti-Alkoholgruppen, die verlangen, dass Gastwirte von Bars und Restaurants dafür verantwortlich gemacht werden, wenn einer der Gäste einen Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss verursacht. Es sei höchste Zeit für solch eine Haftung, zumal es ein ähnliches Gesetz bereits gibt. Es müsste nur abgestaubt und durchgesetzt werden.

Abschnitt 29 des Alkoholkontrollgesetzes von 2008 sieht vor, dass kein Alkohol an bereits Betrunkene verkauft werden darf. Zuwiderhandlungen werden mit einem Jahr Gefängnis und/oder Bußgeld bis 20.000 Baht bestraft.

Dieses Gesetz wird allerdings selten angewandt, Alkoholverkäufer nie bestraft. Der Aktivist Songkran Pakchokdee vom Netzwerk Stop Drink ist darüber wenig erbaut. Er sagte, die Alkohollobby leiste beim Gesetzgeber entsprechende Lobbyarbeit, damit nur die Fahrer bestraft werden, wenn sie einen Unfall unter Alkoholeinfluss verursachen. Verkäufer des Alkohols kommen ungeschoren davon.

„Auch wenn wir das Gesetz seit zehn Jahren als präventives Werkzeug haben, so wird es nicht angewandt“, sagte Songkran.

Chuwit Jantaros, Koordinator von Alcohol Watch will noch einen Schritt weitergehen. Es sollen nicht nur Geschäfte haftbar gemacht werden, sondern auch Bars oder Restaurants. Es sollte möglich sein herauszufinden, wo der Unfallfahrer den Alkohol gekauft bzw. eingenommen hat, um dann den Verkäufer bzw. Wirt zur Verantwortung zu ziehen.

„Damit wird sichergestellt, dass die Händler mehr Verantwortung übernehmen. Sie sollten nicht nur auf den Verkauf achten ohne daran zu denken, dass die Kunden und Gäste Unfallverursacher sein können.“

Vor dem Alkoholeinkauf erst ins Röhrchen pusten
Vor dem Alkoholeinkauf erst ins Röhrchen pusten

Er schlug vor, dass Spirituosenläden Geräte anschaffen, mit denen der Alkoholspiegel im Blut der Kunden gemessen werden kann. Man solle nicht nur bei einer Verkehrskontrolle ins Röhrchen pusten, sondern auch beim Einkauf.

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