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Von Katzen und Menschen

Von Katzen und Menschen

Deutschland ist ein Land im Umbruch. Die Atomkraftwerke werden abgeschaltet, und die Energie wird mit Windparks gewonnen. Was tun, wenn es windstill ist? Der Strom kommt aus den Atomkraftwerken in Frankreich, deren Laufzeit daher wohl überschritten wird oder Wartungsarbeiten nicht zu vorgeschriebenen Zeiten erfolgen.

Was tun, wenn zu viel Wind weht? Dann wird der Strom ins Ausland „verkauft“. Die Anrainerstaaten wollen den aber nicht, daher muss Deutschland bezahlen, damit der Strom abgenommen wird und die Netze nicht überlastet.

Um nicht auf Windmühlen und damit Wind angewiesen zu sein, wurde einst das Mühlrad erfunden. Die Strömung eines Flusses war verlässlicher als Wind. Damals war das ein großer Fortschritt.

Im Umbruch ist auch die Fahrzeugindustrie, weil absehbar ist, dass in nicht allzu weit entfernter Zukunft nur noch Elektroautos in Deutschland fahren dürfen. Hoffentlich macht auch der Rest der Welt mit, sonst wird das nicht viel bringen. Woher allerdings die ganzen Batterien (Achtung Sondermüll!) kommen und mit welchen Kraftwerken diese aufgeladen werden sollen (sicher nicht mit Hilfe von Windmühlen), ist eine ganz andere Frage.

Inzwischen ist man auch dahinter gekommen, dass sich bestimmte Arten von Haustieren nicht vegan ernähren. Es ist ihnen einfach nicht anzuerziehen, dass sie vegetarisch leben sollen, auch wenn Herrchen oder Frauchen schon aus Prinzip keine Steaks mehr anrühren. Das Problem hier ist ja nicht nur die Aufzucht von Rindern, wofür eine Menge Ressourcen benötigt werden, sondern auch die „Abgase“ von Rindern, die der Umwelt Schaden zufügen. Da kann man noch so viele Kraftwerke abschalten oder Verbrennungsmotoren verbieten, die Rinder werden trotzdem Methan und anderes in die Umwelt flatulieren.

Von Rindern lässt sich auf Haustiere schließen, die von Natur aus Jäger sind. Neben Hunden sind das vor allem Katzen, die einfach kein Gemüse zu sich nehmen wollen. Die Futterherstellung auf Fleischgrundlage für die geliebten Vierbeiner verlangt der Umwelt so einiges ab. Inzwischen kursieren schon Rechenbeispiele – allein für die USA – welche Umweltschäden dort Millionen von Katzen anrichten. Die Tierchen sind doch recht possierlich – wenn sie doch nur auf vegan umsteigen würden. Machen sie aber nicht. Kommt in Deutschland nach dem Autoverbot das Katzenverbot? Wie wäre es mit veganen Karnickeln als Ersatz?

Deutschland ist auch im Umbruch, weil immer mehr Zusatzstoffe und Mittel verboten werden. Man fragt sich, weshalb die Deutschen noch am Leben sind und weshalb sie immer älter werden bei den ganzen Giften, die sie zu sich nehmen oder die auf sieheimtückisch an jeder Ecke lauern.

Da sind zum Beispiel Nitrofen oder Dioxin. Bei letzterem hatte man schon den Eindruck, hier würde die gesamte Menschheit aussterben. Dann kam Glycol im Wein, dann irgendwas im Ei, EHEC im Salat, dann wieder irgendwas im Ei. Alle Patienten mit Zahnfüllungen sind trotz Amalgam wundersamerweise bislang nicht an einer Quecksilbervergiftung gestorben. Dann wurde Glyphosat im Bier und Nitrat im Grundwasser gefunden, und seit Mitte der 90er Jahre grillen alle Handynutzer ihr Gehirn. Dann brachen grausame Krankheiten über die Deutschen herein wie BSE, Vogelgrippe, Schweinepest und SARS, letztere zum Glück nur im fernen Asien. Die Lufthansa verlor damals aber 100 Millionen Euro, weil niemand mehr nach Asien fliegen wollte.

Der aktuelle Aufreger ist Feinstaub. Daher entschied ein Gericht, dass bei entsprechender Belastung in der Autostadt Stuttgart ein Fahrverbot verhängt werden kann.

Dass es sich manchmal aber genau umgekehrt verhält als gedacht, scheint von Medien und Politik vergessen zu werden.

Das beste Beispiel dieser Irrationalität ist Dichlordiphenyltrichlorethan, besser bekannt unter der Abkürzung DDT.

Das Insektizid wurde seit Anfang der 40er Jahre eingesetzt. Es wurde gelobt, weil die Wirksamkeit gegen Insekten hoch, die Giftigkeit bei Säugetieren und Menschen als gering eingeschätzt wurde. Die chemische Stabilität führte dazu, dass sich DDT im Gewebe von Mensch und Tier anreichert.

Später geriet DDT in den Verdacht, beim Menschen womöglich Krebs auszulösen. Die meisten Industrieländer verboten daher in den 70er Jahren den Gebrauch. Später folgten Entwicklungsländer.

Was passierte dann? Insbesondere die Malaria wurde mit DDT erfolgreich bekämpft, je mehr DDT eingesetzt wurde, umso weniger Malariatote gab es. Kaum war das DDT verboten, stieg die Kurve an und es starben wieder so viele Menschen an Malaria wie vor dem Einsatz von DDT. Durch die Nebenwirkungen des DDT-Verbotes starben mehr Menschen als durch die Nebenwirkungen des Einsatzes von DDT.

Von Katzen und MenschenFür solche Ereignisketten gibt es auch andere Beispiele. Nach dem 11. September wagten sich in den USA viele Menschen nicht mehr in ein Flugzeug und fuhren mit dem Auto. Prompt stieg die Zahl der Verkehrstoten an. Das sicherste Verkehrsmittel ist immer noch das Flugzeug.

Weil man Schüler in amerikanischen Schulen nicht dem verbauten Asbest aussetzen wollte, wurden die Schulen renoviert. Es starben mehr Schüler an den Nebenwirkungen dieser Sanierung als später jemals an durch Asbest ausge-
lösten Lungenkrebs gestorben wären. Wenn Schulen wegen der Sanierung vorübergehend geschlossen waren, ertranken Schüler im heimischen Pool zu einer Tageszeit, während der sie normalerweise in der Schule gewesen wären. Schüler verunglückten auf weiten Schulwegen tödlich oder wurden in ihrer zusätzlichen Freizeit ermordet.

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