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Vier Etagen „Land unter“ im Studentenwohnheim

Vier Etagen „Land unter“ im Studentenwohnheim
Vier Etagen „Land unter“ im Studentenwohnheim

Wie es ist, wenn man mal einen über den Durst getrunken hat, weiß wohl fast jeder von uns. Ein junger Mann aus Schwenningen suchte sich im Vollrausch dann aber noch einen denkbar ungünstigen Schlafplatz aus.

Unter der Dusche überkam ihn eine große Müdigkeit, und er schlief dort bei laufendem Wasser ein. Unglücklicherweise lag er auf dem Abfluss der randlosen Duschwanne. Das Unglück nahm seinen Lauf.

Der Student wohnt im vierten Stock des Studentenappartements im Neckartower. Gegen sechs Uhr wurde bei der Feuerwehr die Brandmeldeanlage ausgelöst, und die Rettungskräfte rückten aus. Ein Feuer konnte nicht ausgemacht werden, aber als die Männer die Wohnung öffneten, in der der Alarm ausgelöst worden war, trauten sie ihren Augen nicht. Von großen Teilen der Decke tropfte Wasser. Daraufhin machten sie sich auf den Weg ins höhere Stockwerk, wo sie ebenfalls die Tür öffnen mussten.

In dem Appartement fanden sie schließlich einen schlafenden Mann unter der Dusche, der einen bewusstlosen Eindruck machte. Ein Sanitäter gab nach eingehender Untersuchung aber Entwarnung, der Mann hatte kein medizinisches Problem, sondern ein paar Promille zu viel.

Da das Wasser nicht abfließen konnte, suchte es sich seinen Weg durch die Etagen. Von der vierten bis zur ersten Etage hat es seine Spuren im Haus hinterlassen. Mit Wassersaugern war die Feuerwehr bei der Beseitigung der größten Wassermassen behilflich und beseitigte es auch aus den Zwischendecken. Besonders die dritte Etage wurde stark in Mittleidenschaft gezogen. Große Wasserflecken an den Decken und teilweise aufgequollener Fußboden machen das Wohnen nicht gerade angenehm.

Der Hausmeister der Anlage erklärte, dass die Angelegenheit zwar sehr ärgerlich sei, aber glücklicherweise sei keinem Bewohner etwas dabei passiert.

Nach seiner Rückkehr aus der Klinik wollte der Verursacher erst mal gar nicht zugeben, dass er im Vollrausch unter der Dusche eingeschlafen war.

Bleibt nur zu hoffen, dass der junge Mann eine gute Haftpflichtversicherung hat, denn die Forderung dürfte immens sein und kann nicht mal eben aus der Portokasse bezahlt werden.

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