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Viele Besucher in U-Tapao

Viele Besucher in U-Tapao

Die Anzahl der Passagiere auf dem Flughafen U-Tapao wird sich in diesem Jahr voraussichtlich verdoppeln. Das liegt nicht zuletzt an der bereits vorgenommenen Erweiterung. Im Rahmen des Ausbaus des Eastern Economic Corridor (EEC) oder Wirtschaftssonderzone Ost sollen weitere 200 Milliarden Baht investiert werden.

Letztes Jahr wurden auf dem Flughafen eine Million Passagiere abgefertigt, im Jahr davor waren es 700.000. U-Tapao-Chef Admiral Luechai Sri-Eamgool, sagte, er erwarte in diesem Jahr zwei Millionen Passagiere.

In den ersten vier Monaten des derzeitigen Steuerjahrs (Oktober 2017 bis Januar 2018) waren es 700.000 Passagiere, so viele wie im gesamten Jahr 2016.

Da es hier offensichtlich kein Halten gibt, soll mittels eines neuen Investmentplans die Kapazität des Flughafens von drei Millionen Passagieren jährlich auf 15 Millionen pro Jahr erhöht werden.

Das würde 200 Milliarden Baht kosten, und die Regierung will Privatfirmen als Partner gewinnen, damit sie die Kostenlast nicht allein tragen muss.

Anfang 2019 soll ein Masterplan für den weiteren Ausbau des Flughafens vorliegen. Dann könnten internationale Ausschreibungen vorgenommen und schließlich mit den Bauarbeiten begonnen werden. Zu dem Projekt gehören eine neue Startbahn, Einrichtungen für Luftfracht, ein Luftfahrt-Trainingszentrum sowie Wartungs- und Reparatureinrichtungen für Flugzeuge. All das auf einem Gebiet von über 1.000 Hektar.

Es wird geschätzt, dass die Bauarbeiten fünf Jahre in Anspruch nehmen. Der dann komplett runderneuerte Flugplatz wird laut Plan zudem mit Bangkok durch eine Hochgeschwindigkeitsbahn verbunden, die zu den beiden Bangkoker Flughäfen Don Mueang und Suvarnabhumi führt.

Kanit Sangsubhan, Generalsekretär des EEC-Büros erwartet, dass die Kosten für die Bauarbeiten innerhalb von 15 Jahren wieder eingenommen werden.

Er fügte hinzu, dass mit dem Ausbau von U-Tapao auch eine „Flughafenstadt“ entstehen werde, die 30 Kilometer im Durchmesser misst und von der Provinz Rayong bis zu den Ausläufern von Pattaya reichen könnte.

Viele Besucher in U-Tapao

Langfristig könnte der Flughafen noch weiter ausgebaut werden und 60 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen. Das sei dann in etwa die Kapazität von Suvarnabhumi, sagte Kanit. Durch den Tourismusboom in Bangkok ausgelöste Verkehrsstaus, können dann vermieden werden, sagte er.

Was den EEC betrifft, werden die Investitionen in diesem Jahr bei zehn Industrien zulegen, sagte Kanit, weil die Nationalversammlung (NLA) kürzlich entsprechende Gesetze verabschiedet habe. Ab diesem Jahr werden seiner Meinung nach um die 300 Milliarden Baht Jahr für Jahr in den EEC von der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand investiert werden. Der Staat werde sich vor allem um Infrastrukturprojekte kümmern.

Er rechnet sehr optimistisch damit, dass die Investitionen in den EEC das Bruttoinlandsprodukt Thailands um zusätzliche zwei Prozent steigern.

Die geplanten Eisenbahnstrecken werden zudem die Verkehrsbehinderungen auf den Straßen abbauen. Die Fahrt mit der Hochgeschwindigkeitsbahn von Bangkok in den EEC würde nur 45 Minuten dauern, jetzt seien es auf der Straße zweieinhalb Stunden, meinte Kanit, der offenbar immer auf Schleichwegen unterwegs ist, wenn er die Strecke fährt.

Er erwarte Investitionen in 21 Industriegebieten, die auf einer Fläche von insgesamt 23.000 Rai im EEC stehen. Von diesen würden 3.000 für chinesische Investoren vorgesehen sein, die sich besonders für den EEC interessieren.

Getrübt wurde Kanits Optimismus durch die Tatsache, dass sich schon jetzt ein Arbeitskräftemangel anbahnt, weil es in Thailand nicht genügend qualifizierte Facharbeiter gibt. Von diesen würden im EEC 50.000 gebraucht, die Berufsschulen können aber keinesfalls so viele Schüler in kurzer Zeit ausbilden.

Die Regierung müsse hier laut Kanit etwas unternehmen in der Form, dass jedes Jahr 6.000 qualifizierte Techniker die Berufsschulen verlassen. Um die Lücke zu schließen, müssten ausländische Investoren ihre eigenen Arbeiter mitbringen, meinte er abschließend.

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