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Versicherung für Touristen

Versicherung für Touristen

Eine Reiseversicherung sollte für Touristen in Thailand Pflicht sein, um den Entschädigungsfonds für Touristen nicht zu sehr zu belasten.

Auf einem Seminar, das von der Nationalversammlung, Komitee Religion, Kultur und Tourismus, organisiert worden war, wurden mehrere Vorschläge gemacht, wie man Chinesen wieder für das Land interessieren könnte.

Nach dem Untergang der Phoenix am 5. Juli vor der Küste Phukets, bei dem 47 chinesische Touristen starben, ging die Anzahl chinesischer Touristen in Thailand zurück. Am selben Tag sank ein weiteres Boot, die Serenita, hier konnten alle Touristen gerettet werden.

Der Verband thailändischer Reiseveranstalter berichtete, dass nach der Katastrophe viele chinesische Touristen ihre Reisen nach Phuket und in einige andere Tourismushoch- burgen wie Krabi, Phangnga und Koh Samui stornierten.

Buchungen seien für den Unglücksmonat Juli, aber auch für August und September storniert worden, sagte Verbandspräsident Vichit Prakobkosol. „Die Buchungen haben das Tourismusgeschäft der Andamanenküste geschädigt.“

Tourismus- und Sportminister Weerasak Kowsurat sagte, die Reiseversicherung sei für Touristen notwendig und sollte übliche Gefahren abdecken, aber auch Sportarten oder Freizeitbeschäftigungen wie Bergsteigen und Tauchen.

An Sicherheit dürfe nicht gespart werden, sagte der Minister und fügte hinzu, dass jeder Reiseveranstalter, der sich nicht an die Sicherheitsvorschriften hält, Konsequenzen zu erwarten habe.

Pongpanu Svetarundra, Staatssekretär im Ministerium für Tourismus und Sport, nannte die Katastrophe von Phuket eine Tragödie.

Der staatliche Entschädigungsfonds wurde stark belastet, weil rund 60 Millionen Baht an die Opfer der Phoenix bzw. deren Familien bezahlt wurde. Hinzu kämen noch Forderungen von Versicherungen.

Pongpanu sagte, auch er sei der Meinung, dass Touristen eine Reiseversicherung abschließen müssen, denn der Entschädigungsfonds könne nicht allein für die vielen Touristen zuständig sein, die das Land besuchen.

Das Fondssystem könnte zusammenbrechen, wenn ein ähnliches Unglück passiert, bei dem viele Menschen sterben und verletzt werden, sagte er.

Der Gouverneur der Touristenbehörde TAT, Yutthasak Suphason, ist ebenfalls dieser Ansicht und sagte, eine Reiseversicherung würde den Entschädigungsfonds entlasten.

Das Tourismus- und Sportministerium teilte mit, dass letztes Jahr über 35 Millionen Touristen nach Thailand kamen und mehr als 1,8 Billionen Baht generierten. Von diesen waren fast zehn Millionen Chinesen, die über 500 Milliarden Baht ausgaben. Drei Millionen Chinesen reisten nach Phuket und gaben dort um die 150 Milliarden Baht aus.

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