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Umweltschützer planen Protest

Umweltschützer planen Protest

Ein Netzwerk von Umweltschützern bereitet sich auf Proteste gegen die chinesische Regierung vor, weil ein chinesisches Team die Stromschnellen von Khon Pi Long in Chiang Rai untersucht. Die Arbeiten an der Studie sollen knapp zwei Monate lang dauern.

Es geht um eine Inselgruppe im Mekong River, und die Umweltschützer fürchten, dass diese gesprengt werden soll, um den Fluss besser schiffbar zu machen. Das hätte aber Auswirkungen auf das Ökosystem und die Gemeinden.
Jeerasak Inthayos Mitglied der Rak Chiang Khong Conservation Group, sagte, die Gruppierung und ihre Partner planten zusammen mit Einheimischen Proteste.
Die Chinesen wollen 15 Stellen der Stromschnellen untersuchen. Das wären 96 Kilometer des Mekong River, angefangen vom Goldenen Dreieck, einer bergigen Gegend im Dreiländereck Thailand, Laos und Burma, bis hin zum Bezirk Wiang Kaen in Chiang Rai.

Chinas Team besteht aus Geologen, Hydraulikexperten und Ingenieuren.
Wir wollen, dass sowohl die thailändische als auch die chinesische Regierung weiß, dass wir diese Stromschnellen vor irgendwelchen Sprengungen bewahren werden, denn das könnte für das Ökosystem und die dortige Gemeinden eine Katastrophe bedeuten“, sagte er.
Jeerasak sagte, Peking sollte sich zunächst einmal um die Studienergebnisse kümmern, die 2002 bei einer Untersuchung auf chinesischem Territorium gesammelt wurden.
Das thailändische Kabinett hatte im Dezember letzten Jahres dem sogenannten „Entwicklungsplan für internationale Navigation auf dem Lancan-Mekong-River 2015 bis 2025“ zugestimmt.
Dazu gehört, dass Felsen und Inseln im Fluss gesprengt werden sollen, um den Mekong für Barken schiffbar zu machen, die dann zwischen Yunnan in Chinas Südwesten nach Luang Prabang im nördlichen Laos bis zu 500 Bruttoregistertonnen transportieren können.

Zurzeit arbeiten 20 Netzwerke zusammen, die sich zum Ziel gesetzt haben, den Mekong River zu schützen und versuchen wollen, das Projekt zu stoppen. Die Explosionen könnten Fischgründe zerstören und seltene Tierarten wie den Mekong-Wels bedrohen.
Andere Kritiker sagen, dass die Untersuchung womöglich Thailands territoriale Ansprüche in umstrittenen Gebieten mit Laos bedrohen könnten. Die Grenzziehung zu Laos wurde von den Franzosen vorgenommen, die sich dabei auf die Tiefe des Flusses stützten.

Premierminister General Prayuth Chan-ocha hatte diese Bedenken beiseite gewischt und sagte, es sei wichtiger, ein Gleichgewicht zwischen Umweltschutz und wirtschaftlicher Entwicklung herzustellen.

Beitragsquelle : http://www.bangkokpost.com/news/general/1234262/mekong-survey-draws-protests

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