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Trotz Flottenparade: Alte Probleme bleiben ungelöst

Trotz Flottenparade: Alte Probleme bleiben ungelöst

Während der Flottenparade kamen viele Besucher nach Pattaya. Einige sprachen von 6.000 zusätzlichen Gästen, andere meinten, 90 Prozent der Hotels im Seebad seien ausgebucht gewesen.

Die Flottenparade führte aber nicht dazu, dass alte Probleme gelöst worden sind. An der Beach Road wurden lediglich einige Prostituierte wegen Herumlungerns festgenommen (Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen!) und kurze Zeit später wieder freigelassen.

Als fünf russische Touristen die Second Road entlang gingen und Selfies machten, raste ein Motorrad heran und entriss einer Russin ein iPhone 6 im Wert von 20.000 Baht.

Die herbeigerufene Polizei konnte das Telefon anfangs orten, aber kurze Zeit später brach das Signal ab. Die Beamten versprachen, das Material aus Überwachungskameras auszuwerten und gaben sich der wirklich Hoffnung hin, den Täter daraufhin identifizieren zu können.

Doch fast die Hälfte der Überwachungskameras in der Stadt funktionieren nicht. Darüber beschweren sich nicht so viele Opfer von Überfällen, sondern meist Verkehrsunfallopfer, weil die Bilder als Beweismittel dienen könnten.

Pattaya installierte seit 2003 nach und nach 2.112 Kameras, sagte Surasak Janthasomboon, in der Stadtverwaltung zuständig für Kommunikationstechnologie. Er gab zu, dass fast 50 Prozent der Kameras außer Betrieb seien.

An der Second Road, auf der sich der dreiste Diebstahl ereignete, gibt es konkret 382 Kameras, von denen nur 219 oder 57 Prozent funktionstüchtig sind.

Surasak versuchte zu erklären, dass es Probleme mit Kabeln und Wartung gebe. Tatsache bleibt jedoch, dass etwa die Hälfte der Kameras einfach nicht funktioniert.

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