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Traumziel wird zum Alptraum

Traumziel wird zum Alptraum

Vor einer plötzlichen Erkrankung oder einem Verkehrsunfall kann sich niemand schützen, weder zu Hause noch auf Reisen oder wer dauerhaft im Ausland lebt. Spätestens dann zeigt sich, wie gut ein Krankenversicherungsschutz wirklich ist. Wer dauerhaft in Thailand lebt, Langzeiturlauber oder Weltenbummler ist, sollte auf die richtige Vorsorge achten.

Leider verunglücken viele Menschen auf Thailands Straßen, sind daran aber oft nicht schuld. Viele Menschen erkranken im Ausland, sei es aufgrund von veränderten klimatischen Bedingungen, Lebensmitteln, aber auch aus psychischen Gründen oder einfach so. Gründe für gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt es genug, oft ist damit aber auch noch großer Ärger verbunden. Nämlich dann, wenn es darum geht, wer die Kosten für eine medizinische Behandlung oder gar eines Krankenhausaufenthaltes trägt. Und obwohl zudem eine deutsche Auslandskrankenversicherung gegenüber den behandelnden Ärzten telefonisch Kostenübernahme signalisiert, bestehen nicht selten Kliniken darauf, dass die zum Teil immens hohen Kosten zunächst in bar vorgestreckt werden müssen. Im Falle einer ambulanten Behandlung müssen die medizinischen Leistungen ohnehin immer vorab bezahlt werden.

Anlässe, sich sofort an einen Arzt zu wenden, gibt es für Langzeitreisende oder Auswanderer in Thailand somit zuhauf. Selbst Zahnschmerzen zwingen einen zum direkten Arztbesuch. Aber was ist mit eventuellen Folgekosten, wenn schmerzhafte Schürfwunden täglich versorgt werden müssen oder die zahlreichen Verletzungen aufgrund eines Unfalls über Wochen hinweg regelmäßig im Krankenhaus behandelt werden müssen? Was, wenn die medizinische Versorgung im Zielgebiet oder auf Reisen nicht gewährleistet ist und man aufgrund eines Notfalles in ein benachbartes Land geflogen werden muss?

Wie diese Beispiele zeigen, sind Deutsche gut beraten, sich umfassend über ihren Krankenversicherungsschutz in Thailand zu informieren.

Viele erachten diese Vorsorge als nicht so wichtig und bleiben so später auf ihren Kosten sitzen“, sagt Oliver Schott, verantwortlich für den Vertrieb und die Betreuung deutscher Kunden bei APRIL International in München. „Für manch einen bedeutet das aber den finanziellen Ruin und somit das Ende eines gehegten Traums“, gibt Schott weiter zu bedenken.

Und auch wenn der Vorsatz da ist, sich im Vorfeld um eine gute Krankenversicherung zu kümmern, spätestens jedoch sich direkt nach der Ankunft im „Traumziel“ abzusichern, ist die Realität eine andere. Es lässt sich feststellen, dass diese Vorsorge, die ja auch mit einer teilweise erheblichen finanziellen Belastung einhergeht, dann doch nicht mehr an oberster Stelle auf der „Checkliste für Auswanderer“ steht. Der Irrglaube, dass die deutsche gesetzliche Krankenversicherung auch in Thailand für die Kosten aufkommt, tut sein Übriges. Diese bietet in der EU zwar umfassenden Versicherungsschutz, deckt aber nicht die Kosten in Thailand ab. Und man sollte wissen, dass es dort keine Organisation oder ähnliches gibt, die in solchen Fällen diese Kosten auffängt, vorübergehend trägt oder auch nur vorstreckt.

Doch selbst wenn vor der Reise eigens eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen wird, sind in der Regel lediglich die Kosten für schmerzstillende Notfallbehandlungen oder Heilbehandlungskosten aufgrund akuter Krankheiten abgedeckt, grundsätzliche Sanierungs-, Ver- und Vorsorgungsleistungen hingegen nicht.

Das Leistungsangebot fällt sehr unterschiedlich aus“, sagt Schott. „Je preiswerter die Police, lautet eine Daumenregel, desto weniger leistet auch der Versicherer in einem konkreten Fall.

Bei der Wahl der Krankenversicherung sollte man also nicht nur auf den Preis schauen, sondern vor allem in Erfahrung bringen, was konkret an Kosten abgedeckt und was von der Versicherung ausgeschlossen wird.

Und je älter die Personen sind, umso mehr rücken darüber hinaus Vorerkrankungen in den Fokus“, gibt Schott weiter zu bedenken. Vorerkrankungen werden in der Regel vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Vor allem Langzeitreisende und Auswanderer sollten ihren Versicherungsschutz auf knifflige Punkte prüfen und sich im Klaren sein, was für einen wichtig ist und versichert werden soll. Herkömmliche extrem günstige Reiseversicherungen etwa eignen sich kaum, denn sie sind auf die Dauer eines Pauschalurlaubs begrenzt und gelten in der Regel maximal 42 Tage. Das ist für viele Menschen, die zum Beispiel in Südostasien überwintern oder ihren Lebensmittelpunkt ganz dorthin verlagern, eindeutig zu wenig. Auch Versicherungen mit einer maximalen Laufzeit von einem Jahr können zu kurz sein, wenn der Aufenthalt plötzlich länger dauern soll. Diese können nämlich in der Regel nicht aus dem Ausland heraus verlängert oder neu abgeschlossen werde. Spezielle Langzeit-Auslandskrankenversicherungen sind hier eine bessere Alternative.

Neben einem umfassenden Leistungsangebot und einem über mehrere Monate, auch aus dem Ausland heraus abschließbaren oder verlängerbaren Versicherungsschutz bis hin zu Policen mit unbefristeter Gültigkeitsdauer, bieten einige Versicherer auch eine unmittelbare Präsenz „vor Ort“. APRIL International beispielsweise unterhält in Bangkok ein mehrsprachiges Servicezentrum (wir berichteten), das rund um die Uhr im Notfall oder etwa bei Fragen zur Kostenübernahme für einen Klinikaufenthalt angerufen werden kann.

Weitere Informationen über die Produkte von APRIL International Expat finden Sie im Internet unter APRIL International oder erhalten Sie auch bei Ihrem Makler vor Ort in Thailand.

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