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Touristenzahlen steigen

Touristenzahlen steigen

Im Zeitraum Januar bis Juli stieg die Zahl der Touristen in Thailand um elf Prozent auf 22,6 Millionen Besucher (Vergleich Vorjahreszeitraum). An erster Stelle stehen die Chinesen, auch mit der größten Wachstumsrate. Von deutschsprachigen Touristen ist nur noch am Rande die Rede.

Die Zahlen wurden Ende August vom Ministerium für Tourismus und Sport veröffentlicht. Demnach kamen in den ersten sieben Monaten des Jahres genau 22.657.730 ausländische Touristen nach Thailand. Das sind elf Prozent mehr als von Januar bis Juli 2017.

Auch die Tourismuseinnahmen stiegen signifikant: Die Besucher gaben 1,18 Billionen Baht aus, das sind 14,44 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Auf Platz eins stehen die chinesischen Touristen mit 6,86 Millionen Besuchern. Eine Steigerung von 21,44 Prozent.

Auf den weiteren Plätzen folgen Malaysia mit 2,1 Millionen Besuchern, Korea mit einer Million, Laos mit knapp einer Million, Indien mit gut 900.000 (eine Steigerung von über 13 Prozent), Japan und Russland ebenfalls jeweils gut 900.000, wobei Russland eine Steigerung von über 16 Prozent zu verzeichnen hat, USA und Vietnam mit jeweils gut 600.000 Besuchern und auf Rang zehn schließlich Singapur mit über einer halben Million Touristen.

Aus Ostasien kamen mit 15,45 Millionen Personen die meisten Besucher. Sie machten insgesamt 68 Prozent aller Touristen in Thailand aus. Aus ASEAN-Ländern kamen 5,62 Millionen Touristen.

Aus Europa kamen 4,05 Millionen Touristen, eine Steigerung von 6,37 Prozent. Hier sind die Russen inbegriffen.

Australier machten einst eine der größten Besuchergruppen in Thailand aus. Hier ging die Zahl sogar um minus 1,82 Prozent zurück. In den ersten sieben Monaten des Jahres kamen etwas über 530.000 Besucher aus Ozeanien nach Thailand. Es kamen auch weniger Araber. Gut 430.000 Personen, das sind fast fünf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Bei der Anzahl der Touristen spielen europäische Länder, was die ersten zehn Plätze betrifft, überhaupt keine Rolle mehr. Das einzige europäische Land, das in einer Tabelle des Tourismusministeriums auftaucht, ist Deutschland.

Die Deutschen schafften es gerade so auf Rang zehn, was das Einkommen in der Tourismusindustrie ausmacht. Die als sparsam geltenden Deutschen gaben in den ersten sieben Monaten 34,7 Millionen Baht aus, eine Steigerung von über acht Prozent.

In dieser Ausgabentabelle steht wiederum China auf Rang eins. Die Chinesen gaben 371,34 Millionen Baht aus, das sind fast 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Sollte sich noch jemand wundern, weshalb Reiseveranstalter und bald die gesamte Tourismusindustrie auf Chinesen setzen, dann ist das hier die Erklärung dafür.

Der Gouverneur der Tourismusbehörde TAT, Yuthasak Supasorn, kommentierte die Zahlen und sagte, in Bezug auf das Wachstum seien diese sehr viel versprechend, aber es sei noch wichtiger, auf einige der neuen Trends zu reagieren. So seien bis Juli 2018 über 23 Prozent der Besucher mit einem Schiff nach Thailand gekommen. Außerdem würden Besucher jetzt auch in nicht ganz so bekannte Provinzen fahren. Dazu gehören beispielsweise Rayong, Suphanburi, Chainat, Nakhon Pathom, Ang Thong und Phatthalung.

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