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Touristen belasten das Land

Touristen belasten das Land

Thailands Erfolg, viele Touristen ins Land zu holen, belastet die Infrastruktur. Zu diesem Ergebnis kamen Ökonomen der Weltbank.

Der Flaschenhals seien Touristenhochburgen wie Chiang Mai, Bangkok und Phuket, weil die Infrastruktur nicht ausgebaut wurde und dem Ansturm nicht standhält, sagte Kiatipong Ariyapruchya.

Der Wirtschaftswissenschaftler sagte, dass auch Touristenziele an den Ansturm angepasst werden müssten, die bislang nicht als Hochburgen gelten, in denen aber immer mehr Touristen registriert werden.

Trotz des Putsches von 2014 und mehreren Bombenanschlägen, zuletzt im August letzten Jahres, ist die Tourismusindustrie ein weiterhin wachsender Wirtschaftszweig.

Wenn man den offiziellen Zahlen glauben will, dann kamen vorletztes Jahr 29,9 Millionen Touristen nach Thailand, letztes Jahr waren es fast 33 Millionen. In diesem Jahr, so wird gehofft, sollen es 34,4 Millionen werden.

Dieses starke Wachstum setzt Flughäfen und andere Aspekte der Infrastruktur einer starken Belastungsprobe aus. Die Infrastruktur stellt dabei nicht nur ein Problem für die Tourismusindustrie dar, die eine der wenigen Lichtblicke in der thailändischen Wirtschaft ist, sondern für das Wachstum im Allgemeinen.

Im Infrastrukturindex der Weltbank, dem World Economic Forum’s Global Competitiveness Index, stand Thailand 2006/2007 auf Rang 38. Zehn Jahre später erreichte das Land nur noch Platz 49. Wie so oft, scheint es nicht besser zu werden, sondern schlechter.

Was die Belastung der Flughäfen anbelangt, so soll für Abhilfe gesorgt werden. Die Flughafenbetreiberin Airports of Thailand (AoT) sagte, mit 5,5 Milliarden Dollar sollen in den nächsten 15 Jahren sechs Flughäfen ausgebaut werden.

Sunsanee Fongcharoen, die auf dem Flughafen Suvarnabhumi arbeitet, sagte die Buchungen haben während der Hochsaison im zweistelligen Bereich zugenommen, was den Airport an die Kapazitätsgrenze bringe.

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