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Tot umgefallene Raucher?

Tot umgefallene Raucher?

In deutschen Großstädten soll die Luft sauberer werden, indem Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge erlassen werden.

Es ist noch nicht so lange her, da wurden Benziner für alles Unglück dieser Welt verantwortlich gemacht. Autofahrer wurden aufgefordert, beim nächsten Mal doch bitte einen Diesel zu kaufen, diese Fahrzeuge seien im Vergleich zum Diesel viel umweltfreundlicher.

Die müssen sich jetzt veräppelt vorkommen, wo nun wegen der Dieselfahrzeuge Fahrverbote erlassen werden.

Langfristig wird dies wohl dazu führen, dass überhaupt keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr benutzt werden dürfen. Wo allerdings der Strom herkommen soll, um die Batterien von Elektroautos aufzuladen (zumal Braunkohle-, Gas- und Atomkraftwerke abgeschaltet werden sollen), hört man von den Politikern allerdings nicht.

Dem Diesel wird vor allem vorgeworfen, „gefährliche“ Stickoxide auszustoßen. Ein Lungenspezialist aber bestritt die Gefährlichkeit. Der Professor sagte, dass Studien über Stickoxide unrichtig interpretiert wurden.

Zunächst wies er darauf hin, dass ein Grenzwert festgelegt wurde, 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Wenn dieser Wert überschritten wird, so urteilte ein Gericht, müssen Fahrverbote verhängt werden. Dann können Autos nicht mehr direkt von A nach B fahren, sondern machen einen Umweg. Dadurch entstehen natürlich mehr Schadstoffe. Ob das Gericht bei seinem Urteil diesen Umstand beachtet hat?

Doch zurück zum Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Was ist mit einem Raucher, wenn alles über 40 Mikrogramm bereits gefährlich ist? Ein Raucher nimmt mit dem Rauch einer Zigarette 200.000 Mikrogramm Stickoxid auf, ist danach aber nicht tot.

Tot umgefallene Raucher?
Tot umgefallene Raucher?

Die Studien, auf die sich dieser Grenzwert von 40 Mikrogramm stützt, wurden schlichtweg falsch interpretiert. Die so oft gescholtenen Raucher können hier als Beweis herhalten, dass mit den Studien etwas nicht stimmt. So war in den Medien unter anderem zu lesen, dass Stickoxid von Dieselfahrzeugen zu 6.000 Toten pro Jahr führt. Wenn dem so wäre, dürfte kein einziger Raucher mehr leben.

Ein weiterer Hinweis sind die Grenzwerte, die für Arbeitsplätze gelten. Wenn man die einbezieht, so sind 40 Mikrogramm pro Kubikmeter völlig ungefährlich. Der Grenzwert von Stickoxiden am Arbeitsplatz liegt in Deutschland bei 950 Mikrogramm und in der Schweiz bei 6.000 Mikrogramm. (Und dann sind da die bereits erwähnten Raucher mit 200.000 Mikrogramm.)

Wieso gilt nicht ein Einheitswert für Straße und Arbeitsplatz? Diese Frage ist natürlich rein rhetorischer Natur …

Neben den 6.000 Toten, die es angeblich durch die Stickoxide aus Dieselfahrzeugen gibt, sollen laut Umweltbundesamt 800.000 Personen bereits erkrankt sein. Auch diese Zahl stützt sich auf eine Studie, die fragwürdig interpretiert wurde. Bei dieser Studie wurde untersucht, wie sich Stadt und Land unterscheiden. Es kam heraus, dass die Menschen auf dem Land etwas länger leben. Daraus wurde der (falsche) Schluss gezogen, dass Stickoxid ein Killer ist, obwohl es unzählige andere Gründe gibt, weshalb das Landleben gesünder ist als das Stadtleben. Die Leute bewegen sich mehr, sie rauchen weniger, um nur zwei Gründe zu nennen.

Um es noch einmal deutlich zu sagen: In den geringen Konzentrationen, das gilt auch für alte Dieselfahrzeuge, in denen Stickoxid aus dem Auspuff kommt, ist dieses komplett ungefährlich. Eine Reaktion des Körpers setzt bei 800.000 oder vielleicht 900.000 Mikrogramm pro Kubikmeter ein. Asthmatiker reagieren hier möglicherweise, zu Todesfällen wird es bei diesen jedoch nicht kommen – auch nicht bei einer derartig hohen Dosis.

Die einzige bislang bekannte Reaktion ist, dass das Stickoxid eine leichte Ansäuerung des Bronchialschleims verursacht. Es gibt keine Studien darüber, inwieweit dies gefährlich werden könnte. Bei geringen Dosen wird hier ganz sicher nichts passieren.
Noch ein anderes Beispiel: Wenn man jetzt in der Vorweihnachtszeit einen Adventskranz entzündet, ist man schon mit über 200.000 Mikrogramm Stickoxid dabei. Ähnlich wie ein Raucher, der eine Zigarette raucht.

In Oldenburg wurden an einer wegen eines Marathonlaufs für den Autoverkehr gesperrten Straße hohe Stickoxidwerte gemessen. So hoch, dass diese Werte zu Fahrverboten führen könnten.

Marathon
Marathon

Die Überraschung war groß, als sich herausstellte, dass offenbar Marathonläufer die hohen Werte augelöst hatten.

Vielleicht werden auch Marathonläufe in Deutschland verboten?

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