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Todesstrafe für Hells Angel

Todesstrafe für Hells Angel

Das ehemalige Hells-Angel-Mitglied Antonio Bagnato wurde wegen des Mordes an dem ehemaligen Hells-Angel-Mitglied Wayne Schneider zum Tode verurteilt.

Der 28 Jahre alte Australier wurde für schuldig befunden, das Opfer entführt, getötet und dessen Leiche vergraben zu haben.

Im Dezember 2015 wurde das ehemalige Hells-Angels-Mitglied Wayne Schneider in seinem Haus von fünf Männer entführt. Die Leiche wurde später verscharrt nahe Sattahip gefunden. Die Leiche wies Gesichtsverletzungen auf, der Tod war durch Genickbruch eingetreten.

Die Leiche konnte gefunden werden, weil sie mit einem Mietwagen transportiert worden war. Der Wagen war mit GPS ausgestattet, die Polizei hatte die Daten ausgelesen und an einer Stelle gegraben, an der das Auto eine ungewöhnlich lange Zeit geparkt hatte.

Auf diese GPS-Daten berief sich das Gericht, dem auch DNS vom Tatort und mehrere Zeugenaussagen vorlagen. Die Beweise deuteten alle auf Bagnato hin.

Ein Verwandter Bagnatos nannte das Urteil „lächerlich“. Er sagte: „Wir alle haben Herzen, und die schmerzen jetzt.

Ein 22 Jahre alter Amerikaner wurde wegen Beihilfe zu Freiheitsberaubung zu drei Jahre Haft verurteilt. Da er kooperierte, wurde die Strafe auf zwei Jahre ermäßigt. Weil die Untersuchungshaft angerechnet wird, könnte er noch in diesem Jahr entlassen werden.

Bagnato, ehemaliger Kickboxer, angeblich Mitglied eines geheimen Fight Clubs, und früher Leibwächter Schneiders, flüchtete nach der Tat nach Kambodscha. Dort wurde er von der kambodschanischen Polizei aufgespürt und nach Thailand ausgeliefert.

Er sagte, er sei unschuldig, er habe Schneider zwar in dessen Haus besucht, habe die Nacht aber mit einer Gogo-Tänzerin aus der Walking Street verbracht. Das Gericht ließ dieses Alibi nicht gelten.

Da Bagnato nicht gestand, gab es hier keine Reduzierung des Strafmaßes. Bei einem Geständnis hätte das Gericht die Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt. Drei weitere Verdächtige sind weiterhin flüchtig. Es ist unbekannt, wo sie sich aufhalten. Einer von ihnen soll sich angeblich wieder in Australien aufhalten.

Das Opfer war kein unbeschriebenes Blatt. Schneider hatte ein langes Strafregister und gehörte einmal zu den meistgesuchten Männern im australischen New South Wales.

Er soll mit Drogen gehandelt und einem Türsteher eines Nachtclubs in Sydney in die Kniekehle geschossen haben.

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