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Tianjin: 70 Firmen aus Sicherheitsgründen geschlossen

Tianjin: 70 Firmen aus Sicherheitsgründen geschlossen

Infolge der tödlichen Explosionen hat die chinesische Regierung 275 Unternehmen, die mit gefährlichen Chemikalien arbeiten, in Tianjin im Bezirk Binhai New Area inspiziert und gleich 70 von ihnen, bei denen es Sicherheitsprobleme gab, geschlossen. Die Inspektion, die von verschiedenen Behörden durchgeführt wurde, sei weiterhin im Gange. Unternehmen in der Nähe von Wohngebäuden und Schulen hätten oberste Priorität.

Bei den Explosionen am 12. August in einer Lagerhalle, in der gefährliche Chemikalien aufbewahrt wurden, sind 123 Menschen ums Leben gekommen, darunter 67 Feuerwehrleute und sieben Polizisten. Es gab rund 640 Verletzte und 60 Personen gelten weiterhin als vermisst.

Weit über 200 Tonnen toxisches Natriumcyanid, das in der Kernzone versprengt war, wurden eingesammelt. Doch die Chemikalien, die noch in den Containern sind, müssten noch gesammelt werden, so Wang Hongjiang, der stellvertretende Bürgermeister von Tianjin, der für die Aufräumarbeiten verantwortlich ist. „Aber es sind 40 Arten an Chemikalien, die in der Lagerhalle aufbewahrt werden. Die Situation ist sehr kompliziert. Wir haben einen umfassenden Plan, aber zurzeit kann keine Frist bekannt gegeben werden“, so Wang.

Wang versicherte den Bewohnern, dass das Leitungswasser nicht kontaminiert sei, da die Leitungen in der Kernzone blockiert worden seien und nicht mit der äußeren Umgebung verbunden seien. Laut Deng Xiaowen, dem Leiter des Umweltüberwachungszentrums in Tianjin, sind bei acht der insgesamt 26 Wasserüberwachungsstationen in der Kernzone der Explosionen Konzentrationen von hochgiftigen Cyanidverbindungen entdeckt worden, die den nationalen Standard weit überstiegen, wobei die höchsten 356 Mal höher als der Standard seien.

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