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Thais interessieren sich nicht für Vorschriften

Thais interessieren sich nicht für Vorschriften

Die thailändische Bevölkerung hält manchmal nicht viel von Gesetzen und lässt den Gesetzgeber spüren, was er mit seinen Gesetzen machen darf, an die sich keiner hält.
Ein gutes Beispiel ist die Helmpflicht für Motorradfahrer. Schon Anfang der 90er Jahre wurden Versuche gemacht, diese einzuführen und auch durchzusetzen. Damals mokierten sich Motorradtaxifahrer darüber, dass sie im Falle einer Helmpflicht zwei Helme dabei haben müssten – einen für sich selbst und einen für den Fahrgast. Darin sahen sie ein echtes Problem. Und die Fahrgäste argumentierten, sie wollten keinen Helm aufsetzen, den erst kurz zuvor eine andere Person getragen hat. Außerdem würde das Tragen von Helmen Frisuren ruinieren.
Der Kampf um die Helmpflicht tobt schon über 25 Jahre. Wenn man in andere Länder wie zum Beispiel Malaysia blickt, fällt eines sofort auf: Alle Motorradfahrer tragen einen Helm.
So geht es mit einer Reihe von Gesetzen, die dann recht schnell wegen des Drucks der Bürger wieder in der Schublade verschwinden, um dort nie wieder herausgeholt zu werden.
Eigentlich sollte es verboten werden, auf der Ladefläche von Pick-ups mitzufahren. Da sich niemand an die neue Vorschrift hielt, gaben die Behörden irgendwann auf.
Das wird jetzt vermutlich auch mit den geplanten höheren Strafen für das Fahren ohne Führerschein passieren. Es formiert sich starker Widerstand, daher sieht es nicht so aus, als ob das durchgesetzt werden kann. Nicht einmal eine Militärregierung kann sich dem Unwillen des thailändischen Volkes entgegen stellen.

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