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TAT-Stellungnahme zu Fällen verweigerter Einreise

TAT-Stellungnahme zu Fällen verweigerter Einreise

Die englischsprachige Zeitung „The Nation“ hatte über einige Touristen berichtet, denen die Einreise nach Thailand verwehrt wurde, weil sie nicht genügend Bargeld bei sich hatten. Sie waren aufgefordert worden, 20.000 Baht in bar vorzuweisen. Als sie das nicht konnten, durften sie nicht nach Thailand einreisen.
Ausländische Zeitungen, auch in Deutschland, nahmen das Thema auf und berichteten darüber.

Zunächst sollte deutlich gemacht werden, dass diese Kontrollen ganz „normale echte“ Touristen wohl kaum treffen, die für ein paar Wochen Urlaub in Thailand machen. Die Immigration geht vielmehr gegen Leute vor, die vorgeben, Touristen zu sein, aber in Wirklichkeit arbeiten oder illegalen Aktivitäten nachgehen. Diese Leute reisen oft ein und aus und ihre Pässe sind voller Einreisestempel. Man sollte aber das Gesetz kennen, denn ein Beamter der Immigration ist ermächtigt, sich nach finanziellen Mitteln zu erkundigen, wenn sein Verdacht erregt ist. Die thailändische Tourismusbehörde Tourism Authority of Thailand (TAT) nahm zu diesem Thema Stellung.

Auszüge hieraus:
Ist es richtig, dass man adäquate finanzielle Mittel bei der Einreise für seinen Aufenthalt nachweisen muss, so wie es in der lokalen und internationalen Presse berichtet wird?
Ja, das ist nach dem Immigration-Gesetz von 1979 korrekt, das besagt, dass Ausländer, die in eine von elf Kategorien fallen, nicht in Thailand einreisen dürfen. Dazu gehört auch, bei der Einreise ins Königreich entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben.
Das Außenministerium stellte klar, das Touristen, die in Thailand einreisen wollen, sicherstellen sollen, dass sie einen Pass mit einer Gültigkeitsdauer von mindestens sechs Monaten und ein Rückflug- oder Weiterflugticket haben.
Hinzu kommt, dass Touristen mit einem Touristenvisum adäquate finanzielle Mittel vorzuweisen haben, das sind mindestens 20.000 Baht pro Person oder 40.000 Baht pro Familie. Wer mit einem sogenannten Visa-on-Arrival einreist, hat mindestens 10.000 Baht pro Person oder 20.000 Baht pro Familie nachzuweisen.

Weshalb gibt es jetzt Nachrichten über Fragen der Immigration nach den finanziellen Mitteln von Touristen?
Die Beamten der Immigration führen normalerweise stichprobenartige Nachfragen bei der Einreise an allen Grenzübergängen durch. Wenn Touristen nicht fähig sind zu beweisen, dass sie über adäquate finanzielle Mittel verfügen, dann werden die Beamten von Fall zu Fall prüfen, ob die Einreise ins Königreich erlaubt werden kann. Diese Stichprobekontrollen finden nicht statt, wenn Touristen die Einreise gewährt wurde.

Was wäre als angemessene Vorbereitung zu betrachten, wenn Touristen nach Thailand reisen wollen?
Generell ist es nötig, dass ein ausländischer Bürger, der ins Königreich Thailand einreisen möchte, sich bei einer thailändischen Botschaft oder einem Generalkonsulat um ein Visum bemüht.
Aber Bürger von 32 Ländern (darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz) sind von dieser Visumspflicht befreit, wenn sie aus touristischen Gründen nach Thailand reisen und ihr Aufenthalt nicht länger als 30 Tage andauert.

Beitragsquelle : http://www.thaitravelblogs.com/2017/07/q-a-from-the-tat-about-reports-that-some-tourists-were-refused-entry-to-thailand/

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