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TAT hofft auf Rückkehr der Chinesen

TAT hofft auf Rückkehr der Chinesen

Auch wenn es die Sorge gibt, dass die Auswirkungen des Bombenanschlages auf den Erawan-Schrein in Bangkok am 17. August noch längere Zeit Auswirkungen auf die Tourismusindustrie haben werden, so soll im kommenden Jahr die größte chinesische Touristengruppe überhaupt Thailand besuchen.

Die thailändische Tourismusbehörde (TAT) hat einen Vertrag mit einem der größten chinesischen Reiseveranstalter abgeschlossen, Infinitus (China), der im kommenden Jahr 20.000 Angestellte mit einer Reise nach Thailand belohnen wird. Das gab TAT-Gouverneur Yuthasak Supasorn bekannt.

Bereits im Mai hatte Infinitus 12.700 Mitarbeitern eine Thailand-Reise spendiert, die in Gruppen von 2.000 oder 3.000 Personen sechs Nächte in Bangkok und Pattaya blieben. Sie kamen mit 110 Linienflügen ins Land, 400 Busausflüge wurden organisiert und 36 Flusskreuzfahrten. Im kommenden Jahr soll es eine ähnliche Reise für 20.000 Mitarbeiter geben, wofür Infinitus eine Milliarde Baht zur Verfügung stellen will.

Das ist eine Menge Geld, aber die Thailand-Reise von Infinitus-Mitarbeitern hat nach dem Anschlag auf den Erawan-Schrein, bei dem 20 Menschen starben und 130 verletzt wurden, eine weitaus größere Bedeutung.
Es könnte eine Verbindung zwischen dem Anschlag und der uigurischen Minderheit in der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang geben, nach dem Anschlag gaben 20 Länder Reisehinweise für Thailand heraus, einige Warnungen waren darunter.
Hotels- und Reiseveranstalter meldeten Stornierungen, insbesondere chinesischer Reisegruppen. Die Belegungsrate in Bangkoker Hotels fiel um zehn Prozent auf 55 Prozent.

Im September betrug sie nach vorläufigen Zahlen zwischen 50 und 55 Prozent, auch hier zehn Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Surapong Techaruvichit vom thailändischen Hotelverband (THA) hofft, dass die Zahlen in anderen Regionen Thailands anders aussehen.
Nur ein paar Wochen nach dem Anschlag kehren die chinesischen Reisegruppen wieder zurück, meldeten THA und der thailändische Reiseverband (ATTA). Spätestens im Laufe dieses Monats soll sich die Lage wieder völlig normalisieren.

TAT-Gouverneur Yuthasak nannte einen einfachen Grund: „Sie mögen Thailand. Wir haben ähnliche Kulturen, Bräuche und Gewohnheiten. Sie fühlen sich deshalb hier wohler als an anderen Orten, dazu gehören auch Essen und Freizeitaktivitäten. Und für sie sind wir ein Einkaufsparadies.
Thailand sei in Bezug auf Lebenshaltungskosten und Shopping immer noch billiger als andere Länder, die einen ähnlichen Standard haben, sagte er. Die Mega-Einkaufszentren seien ein guter Grund für Chinesen, nach Thailand zurückzukehren.

Yuthasak warnte, dass man allerdings Unwägbarkeiten nicht unterschätzen sollte und nannte Sars 2003, den Tsunami 2004, die Finanzkrise 2009 und die Jahrhundertflut 2011.

Das TAT wird eine Reihe von Veranstaltungen planen, mit denen versucht werden soll, das Vertrauen von Touristen zurückzugewinnen. In diesem Rahmen kamen bereits die chinesischen Superstars Michelle Yim und Simon Yam aus Hongkong nach Bangkok und besuchten den Erawan-Schrein. Wenn das ein Erfolg wird, wolle man ähnliche Veranstaltungen bis Dezember organisieren, sagte Yuthasak.

Ohne auf den Grund für seinen Kommentar einzugehen, sagte er: „Ich möchte keinen Preiskrieg im Geschäft sehen, und die Reiseveranstalter haben sich einverstanden erklärt.
Yuthasak wies darauf hin, dass auch die Tourismusindustrie für Einheimische gefördert werden müsse, damit mehr Thais in Thailand Urlaub machen. Man dürfe sich nicht zu sehr auf Ausländer verlassen.
ATTA-Präsident Charoen Wangananont erwartet im ersten Oktoberdrittel 200.000 chinesische Touristen. Er sagte, man könne keinesfalls die entgangenen Einnahmen nach dem Anschlag ausrechen, eine angeblich geringe Anzahl chinesischer Touristen sei jedenfalls kein Grund zur Sorge.

In den ersten acht Monaten des Jahres kamen 20 Millionen Touristen nach Thailand, davon waren 27,5 Prozent oder 5,5 Millionen Chinesen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Steigerung von 70 Prozent. Laut Prognosen sollen bis Ende 2015 sieben Millionen Chinesen Thailand besucht haben.

Beitragsquelle : http://www.bangkokpost.com/news/special-reports/701728/chinese-still-keeping-the-faith

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