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Schulische Leistungen lassen weiter nach

Schulische Leistungen lassen weiter nach

In den Medien wurde über die neueste Studie über deutsche Schulen berichtet. Da gab es bislang so einige. Die jüngste Studie nennt sich „Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung“, kurz IGLU.

Geprüft werden bei diesem Test das Leseverständnis der Schüler sowie deren Einstellung hierzu, und am Ende der Grundschulzeit werden die Lebensgewohnheiten erfasst. An dieser Studie, IGLU 2016, nahmen 47 Staaten teil. Allein in Deutschland waren es 208 Schulen mit gut 4.000 Schülern.

Wie man sich denken kann, offenbarte die Studie nichts, was nicht schon bekannt ist: Deutsche Grundschüler können nicht so gut lesen wie die Schüler in anderen Ländern, zum Beispiel Bulgarien, Finnland, Litauen, Polen, Russland oder Ungarn. Offiziell heißt es, dass das Leseniveau der Grundschülervor allem wegen der Heterogenität leidet.

Dieses Wort kommt aus dem griechischen und bedeutet „Verschiedenheit“ oder „Uneinigkeit [der Elemente]“. Auf gut Deutsch gesagt heißt das: Wegen der vielen Schüler mit Migrationshintergrund lassen die Leistungen im Lesen nach.

Ein wenig erinnern die Ergebnisse dieser Studie an Thailand, denn dort sind die Leistungen der Schüler nicht besser geworden, alledings auch nicht wesentlich schlechter. Das Problem Thailands ist nicht nur, dass es Probleme bei der Bildung gibt, sondern dass andere Länder, die früher hinter Thailand lagen, Bildung fördern und daher im internationalen Vergleich an Thailand vorbeiziehen.

So ist es auch in Deutschland. Zwar ist die Leseleistung der Grundschüler nur ein wenig schlechter geworden (sie erzielten 2001 einen Durchschnitt von 539 Punkten, 2016 waren es im Durchschnitt 537 Punkte), im internationalen Vergleich wird Deutschland, das Land der Dichter und Denker aber langsam abgehängt.

2001 gab es nur vier Nationen, die signifikant bessere Leseleistungen bei Grundschülern vorweisen konnten als Deutschland. 2016 waren es 20 Staaten, d.h. Deutschland wurde seitdem von 16 Ländern überholt und rutschte von Platz fünf auf Rang 21 ab. Das ist dann doch alarmierend.

Wenn man die Schüler nach Deutschen mit deutschen Eltern und nach Deutschen mit mindestens einem ausländischen Elternteil aufteilt, gibt es folgendes Ergebnis: Ein Kind mit einem ausländischen Elternteil liegt im Unterricht etwa ein halbes Jahr zurück. Wenn ein Kind zwei ausländische Eltern hat, ist es ein ganzes Schuljahr.

Schulische Leistungen lassen weiter nach
Schulische Leistungen lassen weiter nach

Politiker, Kommentatoren und Bildungsforscher sagten nach der Veröffentlichung der Studie, dass das deutsche Bildungssystem eben ungerecht sei. Gemessen an den Berufen der Eltern und der Bücher in einem Haushalt sei Deutschland ein Land, in dem die sozial bedingten Leistungsunterschiede mit am höchsten sind.

Dabei wird aber vergessen, dass Deutschland sich wegen der ungebremsten Zuwanderung, bei der es keinerlei Vorschriften gibt, welche Voraussetzungen die Migranten mitbringen müssten/sollten, verändert.
Es gibt Soziologen, die die Wahrheit sagen. In Massenmedien muss man allerdings lange suchen, bis man fündig wird. Das Bildungswesen sei nicht ungerecht, vielmehr liege das im internationalen Vergleich schlechte Abschneiden der Schüler daran, dass wegen der Zuwanderung Schichten in das Land kommen, in denen Lesen oder Bildung im Allgemeinen keine große Rolle spielt.

Politiker sind da anderer Meinung, wie Cornelia Quennet-Thielen,Staatssekretärin im Bildungs und Forschungsministerium. Siesagte, dass die Bildungsgerechtigkeit gestärkt und die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund verbessert werden müsse.

Bei der Konferenz der Kultusminister wurden die Lehrer als die „Schuldigen“ ausgemacht. Dort hieß es, dass die Lehrkräfte spezielle didaktische und diagnostische Kompetenzen brauchten, um mit der Vielfalt in den Klassen zurecht zu kommen. Dies müsse in Ausbildung und Fortbildungskursen vermittelt werden.

Kann das gelingen, wenn in Städten wie Frankfurt inzwischen 75 Prozent aller Kinder unter sechs Jahre Migrationshintergrund haben? Vielleicht ist die Ursache nicht bei den Lehrern zu suchen, sondern bei der deutschen Zuwanderungspolitik?

Quennet-Thielen stellte gleichzeitig richtigerweise fest, dass die Eltern einbezogen werden müssten, da diese nur auf diese Weise die Kinder wirksam unterstützen könnten.

Wiederum bleibt hier aber die Frage, wie das bei Familien funktionieren soll, die aus Herkunftsländern stammen, die bildungsfern sind.

Der Vorschlag, dass diesen Eltern das Kindergeld gekürzt werden soll, hatte einst der SPD-Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Horst Buschkowsky, gemacht.

Durchsetzen konnte er sich damit jedoch bei den eigenen Genossen nicht.

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