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Ryanair in Frankfurt

Ryanair in Frankfurt

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair will zukünftig ihre Flugstrecken vom Flughafen Frankfurt ausweiten und warnte, dass die Luftfahrtindustrie durch den Brexit herausgefordert werden könnte.

Die Fluggesellschaft will ab dem Winterflugplan 2017/2018 von Frankfurt aus 20 neue Flugstrecken zu „sexy“ Reisezielen in ganz Europa anbieten, sagte Chef Michael O’Leary auf einer Pressekonferenz.

Ryanair fliegt momentan nach Frankfurt-Hahn, rund 120 Kilometer von der Stadt entfernt.

Das soll sich im Sommer ändern. Dann wird Ryanair den Rhein-Main-Flughafen ansteuern. Möglich wurde das durch einen Deal mit der Flughafenbetreiberin Fraport. Bislang dominiert Lufthansa den größten deutschen Flughafen.

Im Winter will Ryanair seine Präsenz auf dem Flughafen von zwei auf sieben Flüge ausbauen und weitere Strecken in europäische Hauptstädte, wie London, Rom und Madrid anbieten sowie Urlaubsreiseziele in den Sommerferien.

Ryanair hofft, dass man via Frankfurt schließlich zwei Millionen der dort abgefertigten 61 Millionen Passagiere pro Jahr bedienen kann. Ein Viertel von ihnen sollen Geschäftsreisende sein.

Ein Ausbau der Präsenz von Ryanair auf dem Frankfurter Flughafen dürfte Lufthansa nicht gefallen. Die Fluggesellschaft ist jetzt schon verärgert, weil die Billigfluglinie weniger Flughafengebühren bezahlen muss als die deutsche Linienfluggesellschaft.

Ryanair in Frankfurt
Ryanair in Frankfurt

O’Leary beruhigte die Lufthansa-Manager, denn er sagte, dass Frankfurt „niemals ein sehr großer Flughafen für Ryanair sein wird.“ Man sei an einem Wettbewerb mit Lufthansa und der Tochtergesellschaft Eurowings nicht interessiert.

Gleichzeitig warnte O’Leary vor möglichen Konsequenzen durch den Brexit: „Die Minister in London haben keine Ahnung“, was passiere, wenn Großbritannien 2019 nicht mehr Teil der für Europa geltenden Luftverkehrsregeln sei. Man könne die Industrie ohne massive Störungen nicht deregulieren.

Die Dinge werden sich ändern, und sie werden sich zum Schlechteren ändern“, wahrsagte er und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass „die Briten ihre Meinung ändern“, sobald ihnen klar werde, was der EU-Austritt sie koste.

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