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„Rock and Roll Hall of Fame“-Zeremonie in Cleveland

„Rock and Roll Hall of Fame“-Zeremonie in Cleveland
Ringo Starr (74), Schlagzeuger der legendären Beatles.
Ringo Starr (74), Schlagzeuger der legendären Beatles.

Als letztes Mitglied der legendären Beatles ist Ringo Starr für sein Solowerk in die „Rock and Roll Hall of Fame“ in Cleveland (Ohio) aufgenommen worden. Der 74-jährige Schlagzeuger und Sänger aus Liverpool kam mit einer scherzhaften Reminiszenz an die Beatles-Tage auf die Bühne und stellte sich mit den Worten „Mein Name ist Ringo und ich spiele das Schlagzeug“ vor.

Die Auszeichnung wurde Richard Starkey, so Starrs bürgerlicher Name, von seinem ehemaligen Beatles-Kollegen Paul McCartney (72) übergeben, mit dem er auf der Bühne auch die Beatles-Klassiker „With A Little Help From My Friends“ und „I Wanna Be Your Man“ zum Besten gab. Für viele ein bewegender und vielleicht einmaliger Moment an diesem Abend, bei dem noch einmal zwei Beatles zusammen auf der Bühne spielten. Ringo Starr wurde somit als letzter Ex-Beatle nach John Lennon, Paul McCartney und George Harrison in Anerkennung seiner Solokarriere in die Ruhmeshalle der Rockmusik aufgenommen.

Nach der Auflösung der Fab Four hatte Ringo Starr in den 1970er-Jahren Hits wie „It Don‘t Come Easy“ (das er mithilfe von Eagles-Gitarrist Joe Walsh in Cleveland spielte), „Photograph“ und „You‘re Sixteen“. Den meisten Musikfans ist er aber wohl als Sänger der Beatles-Hits „Yellow Submarine“ und „With A Little Help From My Friends“ in Erinnerung, das von Joe Cocker zur Legende gemacht wurde.

Green Day: Tré Cool, Billie Joe Armstrong und Mike Dirnt.
Green Day: Tré Cool, Billie Joe Armstrong und Mike Dirnt.

In diesem Jahr wurden auch die kalifornischen Punkrocker der Gruppe Green Day in die Clevelander „Hall of Fame“ aufgenommen. Green Day gilt als die Band, die die Punkmusik in den 1990er-Jahren neu erfunden hat. Besonders das Album „American Idiot“ aus dem Jahr 2004 machte das Trio populär. Sänger Billie Joe Armstrong (43), Bassist Mike Dirnt (42) und Drummer Tré Cool (42) rockten sich mit Verve in die „Hall of Fame“.

Lou Reed starb am 27. Oktober 2013 im Alter von 71 Jahren.
Lou Reed starb am 27. Oktober 2013 im Alter von 71 Jahren.

Des Weiteren wurden auch der im Oktober 2013 verstorbene Underground-Rocker Lou Reed (Gitarrist der Band Velvet Underground), der R&B-Sänger Bill Withers (76), der im Sommer 1990 bei einem Helikopterabsturz tödlich verunglückte Gitarrist Stevie Ray Vaughan und seine Band Double Trouble, Joan Jett and the Blackhearts, The Paul Butterfield Blues Band und die R&B-Gruppe The „5“ Royales aufgenommen.

Auch Joan Jett (56) wurde in die „Hall of Fame“ aufgenommen.
Auch Joan Jett (56) wurde in die „Hall of Fame“ aufgenommen.

 

 

 

An Stevie Ray Vaughn erinnerte der Singer/Songwriter John Mayer (37), der den Gitarristen als Antipoden von Jimi Hendrix bezeichnete: „Hendrix kam aus dem Weltraum, Stevie kam unter der Erde hervor.“ Und an Lou Reeds „brutale und gütige Lyrik“ erinnerte die Punk- und Rockmusikerin Patti Smith (68).

Über den viele Jahre übergangenen Bill Withers sagte Stevie Wonder (64), er habe sich beim Hören dessen Lieder wie „Lean On Me“ und „Just The Two Of US“ immer gewünscht, so etwas schreiben zu können. Stevie Wonder spielte dann einen anderen Klassiker des mittlerweile 76-jährigen R&B-Sänger: „Ain‘t No Sunshine“ aus dem Jahr 1971.

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