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Roboter und Drucker nehmen Thais die Jobs weg

Roboter und Drucker nehmen Thais die Jobs weg
Roboter und Drucker nehmen Thais die Jobs weg

Den thailändischen Arbeitnehmern droht Ungemach. Die Angst geht um, denn mit Inkrafttreten der Asiatischen Wirtschaftsgemeinschaft AEC am 31. Dezember könnten gut ausgebildete und vor allem Englisch sprechende Facharbeiter aus den ASEAN-Staaten nach Thailand kommen, um hier Arbeitsstellen zu besetzen.
Damit aber nicht genug. Laut einer Studie der Asien Development Bank (ADB) droht in Thailand Arbeitsplatzabbau, weil Roboter und 3D-Drucker „den Arbeitern in Thailand die Jobs stehlen werden“, wie es die „Bangkok Post“ formulierte.

In Thailand sind nach dieser Studie 26 Prozent der Arbeitsstellen gefährdet, in Indonesien sind es 21 Prozent und auf den Philippinen 20 Prozent.
Wirtschaften, die in hoch qualifizierte Ausbildung investieren, werden wahrscheinlich am wenigsten von diesen Erfindungen betroffen sein – und werden besser gestellt sein, diese zu missbrauchen“, heißt es in dem ADB-Bericht.
Die Ausbildung ist für Thailand ein großer Stolperstein, so die ADB weiter, denn die Unterqualifizierung bei Arbeitsplätzen im Fertigungsbereich steigt weiter an. Das sei auch der Fall in Kambodscha und Indonesien, so die ADB.
Für Thailand, aber auch für andere Länder wie Indonesien und die Philippinen bedeutet das, dass Ingenieure, Grafikdesigner und Bedienungspersonal von Druckern zu den Leuten gehören, nach denen die Nachfrage immer größer wird. Doch Arbeiter, die Routineaufgaben übernehmen, werden durch Technologien wie Roboter und 3D-Drucker ersetzt werden.

Computerisierung und Automatisierung spielen bereits eine Rolle in der Fertigungsindustrie, wobei die neuesten Erfindungen dazu führen können, dass Leute mit anderen Fertigkeiten benötigt werden. Gemeint ist hiermit, dass eine Spezialisierung von Facharbeitern stattfinden wird.
Dass Thailand aus der Wirtschaftsflaute nicht herauskommt, liegt laut Analysten auch daran, dass nicht genügend in neue Technologien investiert wird. Anders als in Ländern wie Singapur oder Südkorea. Doch auch in Indien oder auf den Philippinen wird in Maschinen und Hochtechnologie investiert, was die Wirtschaft der auffrischen ließ. China sprang ebenfalls auf den Zug auf und automatisierte Fabriken, sonst wäre es gar nicht möglich, dort solche Produkte wie das iPhone herzustellen. All das geht aber auch mit dem Abbau von Arbeitsplätzen einher.

Cloud-Technologien ermöglichen, es, dass hoch qualifizierte Mitarbeiter für Länder mit einer noch sich entwickelnden Wirtschaft arbeiten, ohne je ihre Heimatländer verlassen zu müssen, heißt es im Bericht der ADB.
Cloud-Technologien und 3D-Drucker sind in Thailand und Südostasien noch so gut wie unbekannt, aber sie können den Fertigungssektor nachhaltig verändern, indem die Produktionskosten gesenkt, die Produkte Kundenwünschen besser angepasst werden können und so die Produkte effizienter sind, weil sie sich besser am Bedarf orientieren. Das alles dürfte für Thais wie Science Fiction klingen, wenn man regelmäßig den Wirtschaftsteil der Zeitungen liest.
Wenn die Geschichte der technologischen Veränderungen in den letzten beiden Jahrhunderten ein Wegweiser für die Zukunft darstellt“, meint die ADB, „dann werden Berufe mit neuen Fertigkeiten entstehen, die Berufe mit alten Fertigkeiten ablösen.“ Das Fazit der ADB lautete, dass Asien sich nur weiter entwickeln kann, wenn es ein Ausbildungssystem schafft, in dem eine kritische Masse von Arbeitern mit diesen neuen Fertigkeiten ausgebildet wird.

Beitragsquelle : Bangkok post

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