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Rekord bei internationalen Filmproduktionen

Rekord bei internationalen Filmproduktionen

Wegen eines gewährten Steueranreizes steigt die Anzahl der internationalen Filmproduktion in Thailand, die das Land als Drehort wählen. Das geht aber nur gut, wenn sich die Produktionen an bestimmte Regeln halten.

Seit Mai 2016 gewährt Thailand einen Steueranreiz von 15 bis 20 Prozent für Filmproduktionen mit einem Mindestbudget von 1,5 Millionen Dollar. Seitdem boomt im Land die Filmindustrie. Es wird erwartet, dass die Zahl 2018 weiter steigt.

Zwei Produktionen, die 2017 in den Genuss des Steueranreizes kampen, waren der Actionthriller Triple Thread mit Tony Jaa in der Hauptrollen, eine US-Thai-Chinesische Koproduktion, sowie Seth Greens US-Tragikomödie Changeland.

Wir haben 2017 viel gearbeitet, um die Botschaft in der Filmindustrie zu verbreiten, dass Thailand nicht nur ein toller Drehort ist und es phantastische Mitarbeiter am Set gibt, sondern dass es einen Steueranreiz gibt, der sich sofort als Sonderpreis bemerkbar macht. Wir sind sicher, dass 2018 eine Reihe von Projekten diesen Steueranreiz in Anspruch nehmen werden“, kommentierte Worateera Suvarnsorn, Direktorin des Thailand Film Office.

Von den 730 Produktionen, die 2017 nach Thailand kamen, dazu gehören auch Fernsehen und Werbung, kamen 52 aus Großbritannien (Rekord), 65 aus China (so viele wie 2016) und 130 aus Japan (2016 waren es 117).

In den letzten paar Jahren haben wir uns insbesondere auf die Förderung von Thailand als Film-Location für internationale Spielfilme konzentriert, indem wir bei Festivals wie Cannes dabei waren. Es ist erfreulich, dass das einen positiven Effekt hatte“, sagte Worateera.

Filmproduktionen sollten aber darauf achten, in Thailand die „richtigen“ Filme zu drehen. Wenn das nicht geschieht, dann wird das passieren, was bei Dreharbeiten auf der Bangkoker Khaosan Road passiert ist.

Die Indo Bangkok Film Co. Ltd. wollte zwischen 9.30 und 11.30 Uhr auf der Khaosan Road Außenaufnahmen für einen indischen Film drehen. Vorbereitet wurden am Set dieserhalb Stände mit Sexspielzeug und Plakate mit eindeutiger Werbung. Leicht bekleidete Komparsinnen, die als „fast nackt“ beschrieben wurden, waren ebenfalls gesichtet worden.

Der indische Film heißt Happy Bhag Jayegi Return. Das ist die Fortsetzung des Bollywood-Films Happy Bhag Jayegi (2016). Für diesen wurde eine Drehgenehmigung eingeholt. Das bestätigte die Polizei des Reviers Chanasongkram. Die Crew legte eine Drehgenehmigung der thailändischen Tourismusbehörde TAT vor. Dieser war ausdrücklich zu entnehmen, dass nichts getan werden dürfe, das den Tourismus in Thailand in ein negatives Licht zu rücken könnte.

Polizeioberst Puwadon Unpho, Vizekommandeur des oben genannten Reviers, sagte, er sei darüber informiert worden, dass der Film beim Publikum den Eindruck erwecken solle, er spiele in China, nicht in Thailand. Es seien schon mehrere Szenen in vielen Gebieten Thailands für den Film gedreht worden. Auf den Schildern, die Werbung für Sexspielzeuge machten, waren tatsächlich chinesische Schriftzeichen zu sehen.

Dennoch sah sich Pitak zum Eingreifen gezwungen, weil die Dinge, die öffentlich zur Schau gestellt wurden, keinesfalls angemessen erschienen. Die Plakate und die Stände mussten abgebaut, die Dreharbeiten komplett eingestellt werden.

Angerückt war die Polizei, weil sich der Geschäftsverband Khaosan Road über die Machenschaften des Filmteams beschwert hatte. Die Crew zerstöre das Image der Khaosan Road, hieß es. Die Straße ist bei Rucksacktouristen sehr beliebt.

Ein Berater des Geschäftsverbandes, Sa-nga Ruangwattanakul, sagte, er habe auf Beschwerden der Gemeinde reagiert. „Auch wenn es sich um eine Szene handelt, die nichts mit Thailand oder Bangkok zu tun hat, so kann sie immer noch den Ruf des Viertels gefährden“, sagte Sa-nga.

Auch auf Facebook tauchte eine entsprechende Beschwerde auf. Der User Poo Banglamphu postete ein Video von den Dreharbeiten und schrieb: „Ist das wirklich die Khaosan Road? Wer war das? Warum? Dieser Film mit diesem Set verletzt die Khaosan Road und die thailändischen Gebräuche und Kultur. Die Gefühle der Thais wurden verletzt.

Wegen dieses Postings entbrannte die übliche Debatte über die Scheinheiligkeit der Thais. Kommerzieller Sex und Prostituierte werden in Bangkok nicht gerade versteckt, aber wenn es um Medien oder Film geht, dann ist das plötzlich etwas ganz anderes.

Thailand hat die meisten Prostituierten und den meisten kommerziellen Sex der Welt und hat die zweithöchste Teenager-Schwangerschaftsrate der Welt. Wenn der Onkel das wüsste, würde er das Ganze nicht so ernst nehmen“, antwortete Facebook-Nutzer Shalit Bunsanorng auf Poo Banglamphus Posting.
Der Filmproduktion mit Sitz in Pattaya hat zwei Geschäftsführer, einen Thai und einen Inder. Beiden warf die Polizei vor, Behördenvorschriften nicht beachtet, pornographisches Material für kommerzielle Zwecke exportiert oder verbreitet und das Ärgernis der Öffentlichkeit erregt zu haben.

Beitragsquelle : https://www.thaivisa.com/forum/topic/1020879-unhappy-ending-for-sleazy-khaosan-movie-set/?tab=comments#comment-12632455

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