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Regierung kauft illegale Kutter

Regierung kauft illegale Kutter

Die Regierung kündigte an, 1.900 Fischkutter von Fischern zu kaufen, damit diese sich nicht mehr über die neue harte Gangart in der Fischereipolitik beschweren.

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Oberst Kongcheep Tantravanich, sagte, das Reformsteuerungskomitee habe der Regierung anheim gestellt, als nette Geste die Kutter zu kaufen, und die Regierung habe im Prinzip bereits zugestimmt. Wie hoch die Summe ausfällt, ist noch unklar.

Es geht um rund 1.900 Kutter, die in den letzten beiden Jahren keine Lizenz mehr bekommen haben und daher nicht mehr auslaufen dürfen. Auslöser war die gelbe Karte der Europäischen Union, die darauf drängt, dass Thailand das Problem der illegalen Fischerei (IUU) löst. Falls hier nicht genügend Maßnahmen eingeleitet werden, droht ein Importverbot von Meeresfrüchten in die EU.

Seitdem erließen die thailändischen Behörden eine Reihe von Maßnahmen, die die Anzahl der Kutter verringern und sicherstellen soll, dass Fisch nicht illegal gefangen und die Fänge ordnungsgemäß angegeben werden.

Der thailändische Fischereiverband richtete eine Petition an die thailändische Regierung, weil die Fischer unter den neuen, strengeren Vorschriften leiden. Der Verband bat darum, dass der Staat Kutter kauft, die nicht mehr auslaufen dürfen.

Gleichzeitig soll ein Fonds ins Leben gerufen werden, mit dessen Geld bedürftig gewordene Fischer unterstützt werden sollen. 130 Millionen Baht sollen von der kostenpflichtigen Lizenzvergabe für Kutter in den Fonds eingezahlt und weitere 650 Millionen Baht sollen seitens der Government Saving Bank als Kredit zur Verfügung gestellt werden.

Beitragsquelle : https://www.bangkokpost.com/news/general/1381967/government-to-buy-back-1-900-illegal-fishing-trawlers

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