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Psychische Probleme: Was tun bei Stress in Thailand?

Psychische Probleme:  Was tun bei Stress in Thailand?

Story Highlights

Psychische Probleme Was tun bei Stress in ThailandPsychische und soziale Probleme können einen überall erwischen. Wie können Sie vorbeugen und Abhilfe schaffen?

Endlich ist man im Land seiner Träume angekommen, hat sich hier sogar schon eine Existenz aufgebaut, Freunde gefunden und die Familie ist auch mit an Bord. Eigentlich ist alles wie im Paradies. Dennoch gerät, worauf man sich lange gefreut hat, manchmal selbst zum Stress. Denn auch wenn ein Auslandsaufenthalt eine bereichernde Erfahrung darstellt, ist er ebenso eine Prüfung für den Expat und seine Familie, die mit bis dahin unbekannten psychologischen Problemen konfrontiert werden können.

Ein Auslandsaufenthalt stellt immer einen Bruch mit der Heimat dar und verlangt große Anpassungsleistungen der Psyche an die neue soziale und kulturelle Umgebung, die nicht unterschätzt werden sollten.

Der Aspekt der Anpassung ist deswegen so wichtig, da er über den Erfolg oder das Scheitern des Abenteuers Ausland entscheiden kann. Die Schwierigkeiten, die mit den Integrationsanstrengungen einhergehen, können zu seelischen Belastungen führen. Je nach Ausprägung der kulturellen und sozialen Unterschiede nimmt sich der Expat selbst mehr oder weniger stark als Ausländer wahr. Das Gefühl der Isolierung kann Überhand nehmen. So kann es zu Stimmungsschwankungen kommen, die sich manchmal zu einer Depression auswachsen. Die Nicht-Integration kann zu gesellschaftlicher Isolierung führen, weswegen sich unter Umständen Phobien entwickeln, die den Rückzug nur noch verstärken. Gerade in solchen Situationen wird nicht selten Zuflucht in Alkohol und Drogen gesucht, womit die Problematik noch verstärkt wird: die Gefahr einer drogeninduzierten Psychose ist nicht zu vernachlässigen.
Glücklicherweise kann man vorbeugen und für eine erfolgreiche Integration im Gastland einiges tun.

Informieren Sie sich über soziale, kulturelle und ökonomische Unterschiede:
Auch wenn Sie im Urlaub immer gut zurechtgekommen sind – wenn Sie Ihrer Heimat für längere Zeit den Rücken zuwenden, kann sich der „kulturelle Graben“ plötzlich als tiefe Schlucht erweisen. Neben einer fremden Sprache und Schrift sind eine andere Religion, andere Denkweisen, Sitten und Gebräuche, moralische Werte und soziale Verhaltensweisen zu berücksichtigen. Unkenntnis der Mentalitäten, Gewohnheiten und Reaktionen im Gastland Thailand und Ignoranz gegenüber den kulturellen Gegebenheiten können sich zu einem echten Handicap entwickeln.

Binden Sie Ihre Familie ein:
Auch für den mitgereisten Partner kann die plötzliche Umstellung eine Belastung sein. Vor allem wenn Ihr Partner selbst seine Arbeit aufgibt, kann das zu einem Problem werden. Die fehlende Perspektive kann jemanden, der es gewohnt ist, zu arbeiten, stark belasten, erst recht, da er nicht die sozialen Verbindungen hat, von denen der Expat in seinem Arbeitsumfeld profitiert. Wenn Ihr Partner seine Arbeit komplett aufgibt, kann es ihm unter Umständen helfen, sich neue, zeitaufwendige Hobbys zu suchen, sein soziales Netzwerk aufzubauen und über diese Wege die notwendige Bestätigung zu bekommen. Möchte Ihr Partner zumindest noch in Teilzeit arbeiten, so sollten Sie beide dafür sorgen, dass er so schnell wie möglich eine geeignete Arbeitsstelle findet.

Bauen Sie ein soziales Netzwerk auf:
Je schneller Sie neue Kontakte knüpfen und Freunde finden, desto leichter wird es Ihnen fallen, sich in der neuen Heimat wohlzufühlen. Gleichgesinnte, mit denen Sie Erfahrungen austauschen können, treffen Sie in den vielen Expat-Gemeinschaften, die es überall auf der Welt gibt. Aber Sie sollten auch den Kontakt zu Einheimischen suchen. Solche Beziehungen können es Ihnen erleichtern, sich in die lokale Kultur einzufinden, und das Gefühl der Zugehörigkeit verstärken.

Suchen Sie sich eine sinnvolle Beschäftigung/einen geregelten Tagesablauf:
Gerade in Thailand möchten viele Menschen ihren wohlverdienten Ruhestand genießen. Was jedoch im Urlaub noch verlockend ist – Strand, Sonne und Müßiggang – kann auf Dauer ganz schön anstrengend sein, ja sogar „Stress“ verursachen. Denn zur Zufriedenheit gehören auch ein geregelter Tagesablauf sowie eine sinnvolle Aufgabe. Suchen Sie sich daher gerade als Rentner eine für Sie erfüllende Aufgabe, sei es ehrenamtliches Engagement oder ein neues Hobby, und schaffen Sie sich einen geregelten Tagesablauf. Vielleicht haben Sie ja auch Lust, die Sprache zu erlernen und tiefer in die Kultur ihres Gastlandes einzutauchen?
Natürlich ist nicht nur die Eingewöhnungszeit entscheidend. Schwierigkeiten kann es während aller Etappen des Auslandsaufenthalts geben. Psychische Ausnahmesituationen bei Auslandsaufenthalten sind nicht unbedingt etwas Alltägliches, andererseits aber genauso wahrscheinlich wie in der Heimat. Wenn sie auftreten, ist es wichtig, richtig mit ihnen umzugehen. Man sollte Mittel zu deren Überwindung zur Hand haben und wissen, wo man schnell Hilfe und Unterstützung findet.

Wie kann man im Ausland psychologisch unterstützt werden?
Die Übersiedlung in ein neues Land ist eine Entwurzelung für jeden Expat, der sich deswegen manchmal schlecht oder elend fühlt. In diesen Situationen stellt aktives Zuhören eine erste Hilfe dar. Wenn Sie eine internationale Krankenversicherung haben, bietet diese wahrscheinlich einen psychologischen Service an. Im Ernstfall ist es wichtig, eine Auslandskrankenversicherung zu haben, die die Heilbehandlungskosten für psychische Erkrankungen komplett abdeckt. Die Auslandskrankenversicherung Ambassade von APRIL International Expat zum Beispiel bietet Tarife, die die Kostenübernahme für die Konsultation eines Facharztes (Psychiaters) und auch für einen eventuellen Krankenhausaufenthalt zur Behandlung psychischer und nervöser Störungen enthalten.

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