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Privatkrankenhäuser verlangen zu viel Geld

Privatkrankenhäuser verlangen zu viel Geld

Das Wirtschaftsministerium fand heraus, dass über die Hälfte der Privatkrankenhäuser den Patienten zu viel Geld abnehmen. Das gilt für Medikamente ebenso wie für Dienstleistungen. Die Spanne beträgt 30 bis 300 Prozent.
Whichai Phochanakij, Direktor der Handelsbehörde, saß der Arbeitsgruppe vor, die sich mit den Kosten der  Medikamentenherstellung und den Preisen für Medikamente sowie den Kosten für Dienstleistungen, die Krankenhäuser aufrufen, auseinandersetzte.
Die Arbeitsgruppe fand heraus, dass 295 von 353 Privathospitälern in Thailand Informationen über ihre Preispolitik an die Arbeitsgruppe weitergeleitet hatte.
Demnach blieben noch 58 Privathospitäler, meist kleinere Häuser, die entsprechende Informationen noch einreichen müssten.
Whichai berichtete von dem bisherigen Zwischenergebnis. Man habe die Preise von 10.146 Posten aufgelistet. Das waren Medikamente, medizinisches Bedarfsmaterial, aber auch medizinische Dienstleistungen. Die Preise verglich die Gruppe dann mit unterschiedlichen Quellen wie Herstellern, pharmazeutischen Unternehmen, Großhändlern, Importeuren, großen Apotheken sowie den Preisvorschlägen mehrerer Versicherungsgesellschaften.
Die Privatkrankenhäuser schlagen auf den Grundpreise zwischen 30 und 300 Prozent auf.
Whichai sagte, man werde aufgrund der übermittelten Preise eine Kostenanalyse ausarbeiten. Danach werde die Arbeitsgruppe Lösungen vorschlagen und diese dem Staatssekretär im Gesundheitsministerium überreichen. Weiterhin ist geplant, Lösungsvorschläge an das Zentralkomitee für Güter und Dienstleistungen zu übersenden, dem der Wirtschaftsminister vorsitzt.

Privatkrankenhäuser verlangen zu viel Geld
Privatkrankenhäuser verlangen zu viel Geld

Sobald diese Lösungsvorschläge angenommen sind, wird die vorgeschlagene Preisstruktur auf der Website der  Handelsbehörde veröffentlicht. Dort werden auch die Preise für Medikamente, medizinisches Bedarfsmaterial und  medizinische Dienstleistungen der einzelnen Krankenhäuser zu finden sein.
Whichai sagte, die Handelsbehörde wolle sich mit Vertretern der Privatkrankenhäuser treffen, um darüber zu diskutieren, wie sie gedenken, überzogene Preise zu mindern, damit diese im Einklang mit den wirklichen Kosten stehen.
Falls die Krankenhäuser das nicht einsehen, hat die Handelsbehörde zunächst keine direkte Möglichkeit, gegen diese vorzugehen. Es ist aber möglich, dass sich Patienten beschweren. Wenn dies geschieht, hat die Handelsbehörde eine Handhabe und kann juristisch gegen die entsprechenden Krankenhäuser vorgehen.

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