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Polizei und Armee dürfen keine Pokémons mehr jagen

Polizei und Armee dürfen keine Pokémons mehr jagen
Polizei und Armee dürfen keine Pokémons mehr jagen

Die Spiele-App „Pokémon Go“ hat zwar einen riesigen Hype ausgelöst und weltweit eine große Fangemeinde, aber die indonesische Regierung hat das Nintendo-Spiel als „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ bezeichnet und setzt auf Restriktionen.

Laut der „Jakarta Post“ haben die Militärs untersagt, das Spiel während der Dienstzeit zu spielen. Die App würde die Spieler dazu verleiten, zur Jagd nach den Pokémons in gesicherte militärische Einrichtungen einzudringen, Aktivitäten aufzuzeichnen und diese dann an die US-Geheimdienste zu senden.

Das Verbot erfolgte, nachdem sich der Franzose Romain Pierre bei der Pokémon-Jagd auf das Gelände eines Militärstützpunkts verirrt hatte. An einem Kontrollpunkt der Militäranlage in Cirebon (West-Java) wurde der Franzose festgenommen worden. Einige Stunden später wurde der 27-Jährige aber wieder freigelassen, denn es sei deutlich geworden, dass er die Anlage unabsichtlich bei der Jagd auf die kleinen virtuellen Monster betreten habe.

Dies ist das Büro des Präsidenten und kein Spielplatz“, sagte Bey Machmuddin, Chef des Palast-Pressebüros. Mit diesen Worten war klar, dass jetzt auch im Präsidentenpalast in Jakarta keine Pokémons mehr gejagt werden dürfen. Rund um den Palastkomplex wurden Warnschilder mit der Aufschrift „Spielen oder Jagen von Pokémon ist im Palastbereich verboten“.

Inzwischen wachsen auch in China und anderen Ländern Ressentiments gegen das Nintendo-Spiel, zumal so Japan und die USA unter Umständen geheime Militäranlagen aufdecken könnten.

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