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Play Protect: Google schützt Apps auf Android besser

Play Protect: Google schützt Apps auf Android besser

Google startete vor Kurzem mit Play Protect einen neuen Dienst, der nun Android-Geräte besser vor Schadsoftware und Fremdzugriffe aller Art schützen soll. Dafür überwacht Play Protect einerseits laufende Apps auf dem Tablet oder Smartphone und analysiert andererseits z.B. alle im Play Store hinterlegten Anwendungen, um Nutzer noch vor der Installation warnen zu können.

Im Gegensatz zu den bisherigen Sicherheitsmechanismen läuft Play Protect nun unbemerkt im Hintergrund, sodass nicht durch nachträgliche Veränderungen oder Updates unbemerkt Schadsoftware installiert werden kann. Google nutzt dabei eine künstliche Intelligenz, die unter anderem die Daten aus dem Play Store und von den Nutzern miteinander abgleicht. Das funktioniert übrigens nicht nur bei Apps, die über den Play Store installiert werden.

Nutzer können dabei den Vorgang wie bei einem der bekannten Virenscanner kontrollieren oder Apps auch selbst auf schädliche Komponenten überprüfen lassen. Das Gerät wird bei diesem Vorgang nicht stark belastet, denn Google greift dabei auf seine Cloud-Fähigkeiten zurück. Eine Milliarde Android-Geräte und 50 Milliarden Apps will man laut Google täglich so scannen können. Ein Algorithmus lernt dabei rund um die Uhr das Verhalten von Apps und soll so Schädlinge besonders schnell aufspüren.

Die Experten des Sicherheitsunternehmens „G Data“ registrierten im ersten Halbjahr 2017 über 333 neue Android-Schad-Apps pro Stunde und somit fast 8.000 pro Tag. Das summiert sich auf 1,45 Millionen schädliche Dateien, aber natürlich nicht jede dieser Schad-Apps richtet auch zwangsläufig weitreichenden Schaden an.

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