Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner

Phuket – Wilde Hunde greifen jugendliche Touristin an

Phuket – Wilde Hunde greifen jugendliche Touristin an

Eine Jugendliche aus Neuseeland wird ihren Thailand-Urlaub ganz sicher nicht so schnell vergessen. Sie machte in Phuket Urlaub und ging dort an einem beliebten Strand spazieren. Als wilde Hunde angriffen, flüchtete sie ins Meer.

Eigentlich sind das doch genau die Geschichten, die Thailand nach der Bootskatastrophe vor Phuket oder dem prügelnden Sicherheitsbeamten auf dem Bangkoker Flughafen vermeiden will. Denn genau diese Geschichten machen nicht nur ihre Runden in sozialen Netzwerken, sondern werden auch von Zeitungen aufgegriffen, wie der Hundeangriff auf die 16-jährige Sarah aus Christchurch, über die neuseeländische Zeitungen berichteten.

Sarah machte am Nai Yang Beach einen Strandspaziergang, als etwa ein Dutzend wilde Hunde auf sie zukamen und aggressives Verhalten an den Tag legten. Einer der Hunde, offenbar Anführer des Rudels, biss zu.

Die Jugendliche rief um Hilfe, aber da war niemand, der ihr hätte helfen können. Sie rannte los, die zwölf Hunde hinter ihr her. Weitere zweimal wurde sie dabei gebissen. Da es keine gute Idee ist, den Rückzug anzutreten und vor Hunden wegzurennen, sprang Sarah ins Meer und schwamm ein Stück hinaus. Dort trat sie Wasser, bis die Hunde das Interesse an ihr verloren. Später kam ein anderer Tourist, der ihr aus dem Wasser half und sie zu ihrem Hotel brachte.

Dort wartete der Rudelführer schon und wollte wieder zubeißen. Sarah konnte das verhindern, indem sie dem Hund an der Einfahrt zum Hotel ein Gittertor in die Schnauze knallte.

Für Sarah war das ein Schock fürs Leben. Das Mädchen, das gerne Tierärztin werden will, sagte, sie habe jetzt Angst vor Hunden.

Sie beschwerte sich auch darüber, dass in dem Hotel so gut wie niemand Englisch sprach. Ihr Vater organisierte ein Taxi, und dann fuhren sie in ein Krankenhaus, in dem Sarah behandelt wurde und unter anderem eine Tollwutimpfung erhielt. Für den Rest ihres Urlaubs wurde die Wunde jeden Tag behandelt, diese Behandlung wurde nach Urlaubsende in Neuseeland fortgesetzt.

Die neuseeländischen Medien wiesen anlässlich dieses Ereignisses noch einmal darauf hin, dass es nicht außergewöhnlich sei, wenn man in Thailand von einem Hund oder Affen gebissen werde. Hunde jagen morgens, dies sei ihre gewöhnliche Jagdzeit. Wegrennen soll man nicht, denn dann sehen Hunde einen als Beute an und beißen zu.

Ähnliche Beiträge