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Philippinen: Duterte droht mit Revolutionsregierung

Philippinen: Duterte droht mit Revolutionsregierung

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte (72) droht mit der Bildung einer Revolutionsregierung, um mögliche Umsturzversuche durch kommunistische Rebellen, den Oligarchen oder der CIA abzuwehren. Duterte sagte im Fernsehen, dass wenn seine Gegner versuchen seine Regierung zu destabilisieren, er nicht zögern werde, bis zum Ende seiner Amtszeit eine Revolutionsregierung auszurufen.

Der ehemalige Bürgermeister der Millionenstadt Davao City sagte weiterhin: „Wenn ich eine revolutionäre Regierung ausrufe, werdet ihr alle verhaftet. Ich drohe nicht nur. Wenn ich denke, dass ihr die Regierung übernehmen wollt, ihr die Regierung destabilisiert, dann passt auf.“ In Richtung kommunistische Rebellen, die seit rund 50 Jahren auf den Philippinen aktiv sind, sagte er noch: „Ich werde euch alle festnehmen, und wir können in einen großangelegten Krieg gegen die Roten ziehen.“ Die Friedensgespräche will er aber trotzdem weiterführen.

Duterte hatte im Wahlkampf angekündigt, tausende Drogenkriminelle töten zu lassen. In den vergangenen 15 Monaten wurden bei Polizeirazzien und durch Auftragskiller in einem gnadenlosen Feldzug bereits mehr als 7.000 Menschen getötet.

Wegen der weitverbreiteten Kriminalität unterstützen viele Filipinos Dutertes Anti-Drogen-Krieg, während viele Regierungen, Amnesty International und andere Organisationen die massiven Menschenrechtsverletzungen auf den Philippinen anprangern. Wenn man aber Dutertes Umfragewerte betrachtet, sieht man, dass er immer noch einen großen Rückhalt in der Bevölkerung hat.

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