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Pattaya will Hochwasserlösung

Pattaya will Hochwasserlösung

Die Behörden wollen das Problem der regelmäßigen Überschwemmungen in Pattaya ein für allemal lösen: Es soll ein unterirdisches Abwassersystem gebaut werden, das fast zwei Milliarden Baht kostet. Nach Regenfällen sollen die Straßen dann nicht mehr unter Wasser stehen.

Unvergessen ist der Marsch einer Militärkapelle auf der Beach Road während der Flottenparade. Die in strahlendem weiß gekleideten Soldaten marschierten durch fast knietiefes Schmutzwasser. Hier dürfte der eine oder andere der Verantwortlichen das Gesicht verloren haben, weil das Schauspiel ziemlich lächerlich aussah.

Pattayas Bürgermeister, Polizeigeneral Anan Charoenchasri, sagte, man habe die Idee dem Innenministerium vorgetragen, damit das Flutproblem im Seebad endlich gelöst wird.

Die Behörde für Raumordnung (DPT) wurde damit beauftragt, entsprechende Pläne auszuarbeiten, die jetzt vorliegen, sagte der Bürgermeister.

Für das Projekt werde ein Budget von 1,87 Milliarden Baht benötigt, sagte Anan. Von dieser Summe würden 665 Millionen von der Regierung bereitgestellt, die für den Ausbau der Wirtschaftssonderzone Ost (EEC) bestimmt sind, weitere 145 Millionen stammen aus dem Budget für das Haushaltsjahr 2019, das im Oktober beginnt.

Eine weitere Milliarde Baht schließlich soll vom DPT bezahlt werden bzw. zusätzlich aus dem Budget für die EEC entnommen werden.

Laut Plan sollen auf beiden Seiten der Eisenbahnstrecke in der Stadt Tunnel mit einem Durchmesser von 2,2 Meter entstehen. Diese Tunnel werden mit drei Wasserrückhaltgebieten in Vierteln verbunden, die immer wieder von Hochwasser betroffen sind.

Von dort soll eine Verbindung zu einem 3,60 Meter hohen Tunnel am Wat Boonsampan hergestellt werden, der unterirdisch bis Zentral-Pattaya verläuft.

Dort gibt es einen Tank, in dem das Wasser gesammelt wird, damit es nur langsam ins Meer fließt und keine Sturzflut entsteht.

Anan sagte, die Bauzeit für dieses Projekt werde drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen. Bislang wurde keine Entscheidung darüber getroffen, ob der Tunnel am Strand enden soll oder ob dieser noch ein Stück ins Meer hinausgebaut werden soll.

Laut Bürgermeister ist die Marinebehörde von der Idee, dass der Tunnel am Strand endet, nicht begeistert, weil dieser dann die Küstenerosion fördern könnte.

Falls der Tunnel einen Kilometer in das Meer hinausragt, müsse aber bedacht werden, dass dann verhindert werden muss, dass mit dem Abwasser auch Müll ins Meer transportiert wird. Starke Strömungen am Ende des Tunnels (nach Regenfällen) könnten zudem das Ökosystem beeinträchtigen und die Navigation von Booten erschweren.

Das DPT wurde beauftragt, die Vor- und Nachteile beider Vorschläge unter Berücksichtigung geltender Gesetze aufzulisten, sagte Anand. Die Behörde wurde ferner beauftragt, die Grundlagen für eine Umwelterträglichkeitsstudie zu schaffen.

Beitragsquelle : https://www.bangkokpost.com/news/general/1375723/pattaya-eyes-flood-solution

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