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Online-Betrügereien

Online-Betrügereien

Eine Datenbank mit dem Namen „Werkzeugkasten“ soll der thailändischen Polizei dabei helfen, Kriminelle dingfest zu machen, die sich mit ihren Betrügereien aufs Internet oder Handy verlegt haben.

In diesem Jahr will die thailändische Polizei die Online-Kriminalität verstärkt bekämpfen. Datenbanken sind dabei ein wichtiges Werkzeug, um Betrüger festnehmen zu können.

Letztes Jahr wurden immer neue Fälle bekannt, in denen Betrüger mit Plänen an die Tür klopften, und den Opfern versprachen, auf die eine oder andere Weise schnell reich zu werden. Von Schneeballsystemen bis hin zu Geldwäsche war alles dabei. Bei der Polizei erstatteten Tausende Anzeige, die Schäden können nicht geschätzt werden, es müssen Milliarden von Baht sein.

Wir verfolgen diese betrügerischen Aktivitäten genau, denn sie ruinieren das Leben der Leute. Ein Rentner verlor sein Erspartes, eine Gemüsehändlerin ihr Bargeld“, sagte Thitirat Nongharnpitak, Chef der Sondereinheit Central Investigation Bureau (CIB). „Wir müssen herausfinden, wie wir Leute dazu bringen können, dass sie keine Opfer dieser Verbrechen mehr werden.

Itthipol Atchariyapradit, Kommandeur der Ermittlungseinheit der Bangkoker Polizei (MPB), stimmte der CIB zu und sagte, in den kommenden Jahren werde die Bekämpfung von Betrug bei der Polizei eine große Rolle spielen, vor allem Online-Betrug. Die Betrügereien seien eine ernste Bedrohung für die Öffentlichkeit, denn sie seien schwierig zu verhindern, und die Polizei habe nicht genügend Computerexperten, um gegen das Cyber Crime vorzugehen.

Viele Leute fallen auf diese Betrügereien herein, ohne etwas zu ahnen. Diese Art Verbrechen wird es auch in diesem Jahr geben“, sagte er.

Der Kommandeur sagte auch, dass die Ermittler recht viel wertvolle Zeit und Ressourcen brauchen bei dem Versuch, die Betrüger vor Gericht zu stellen, aber die Strafen, die auf diese Verbrechen stehen, sind im Vergleich recht gering, und viele Betrüger machen einfach weiter, nachdem sie ihre Strafe abgesessen haben.

In einigen Fällen machen andere Leute einfach da weiter, wo der verhaftete Verdächtige aufhörte“, sagte er.

Laut CIB und MPB werden „traditionelle“ Gewaltverbrechen wie Auftragsmorde zurückgehen, insbesondere in großen Städten. Laut Thitirat habe es in den letzten Jahren wenige Mordfälle gegeben, die mit bekannten Auftragskillern in Zusammenhang gebracht werden konnten. Die verhafteten Verdächtigen hätten in der Regel keine Vorstrafen.

Im digitalen Zeitalter sind die Datenbanken der Polizei wichtig, wenn sie gegen Verbrecher vorgehen will, sagte Thitirat. Die CIB habe unterschiedliche Betrügereien katalogisiert, und diese Datenbank sei der Schlüssel der Behörde, um kriminelle Netzwerke zu zerschlagen.

Die Behörde will mit ihrer Initiative fortfahren, eine Datenbankfür jede Art von Verbrechen zu entwickeln und zu pflegen, dazu gehören Sexualverbrechen, Einbrüche oder Banküberfälle. Diese Datenbank(en), genannt Werkzeugkasten, listen Verhaltensmuster und mögliche Ziele auf und helfen der Polizei dabei, Verbindungen zwischen ähnlich gelagerten Fällen herzustellen, die womöglich zur Identifizierung möglicher Verdächtiger führen kann.

Er sagte, die Datenbank helfe der lokalen Polizei die Überwachung auszuweiten und die Öffentlichkeit besser zu schützen.

So werden lokale Behörden alarmiert, wenn ein mutmaßlicher Krimineller in der Nachbarschaft auftaucht. Tipps helfen den Behörden, sich gegen illegale Aktivitäten zu wappnen, und hier wird die CIB auf den Plan gerufen.

Viele Vorbestrafte könnten auf die Idee kommen, nach ihrer Zeit im Gefängnis in einer anderen Provinz zu leben, und einige von ihnen werden ganz sicher wieder kriminell. Die Polizei vor Ort weiß nichts über diese Leute. Wenn der ‚Werkzeugkosten‘ benutzt wird, könnte hier ein Verbrechen verhütet werden. Normalerweise satteln Kriminelle nicht um und machen etwas Neues.

Ein Bankräuber werde sich für den nächsten Job eine Bank aussuchen, sagte er. Er müsse umherziehen, damit er nicht erwischt wird.

Was ausländische Kriminelle in Thailand anbelangt, so bestehen ihre Straftaten in der Regel aus sogenannten Romanzen-Betrügereien und Call-Center-Betrug.

Itthipol hob hervor, dass hier ein biometrisches System mit Fingerabdrücken und Gesichtserkennung eingeführt werden müsse für Leute, die ins Land einreisen. Da Kriminelle zu falschen Pässen tendieren, reichen die bisherigen Methoden nicht aus.

Das Land brauche bessere Werkzeuge wie elektronische Fingerabdruckleser, um Personen zu identifizieren, sagte er.

Der Rückgang von Gewaltverbrechen liege auch an verstärkter Überwachung. Kameras seien in ganz Bangkok und Stadtgebieten in den Provinzen installiert. „Straßenkriminalität wie Diebstahl von Wertsachen wird es weiterhin geben. Es wird aber erwartet, dass die Zahlen sinken.

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