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Nur böse weiße Männer sind mit dem Fahrrad unterwegs

Nur böse weiße Männer sind mit dem Fahrrad unterwegs

Will Norman sieht rot, weil er nur Weiße sieht: In der britischen Hauptstadt London gibt es inzwischen viele Leute, die mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Allerdings hauptsächlich Männer, und schlimmer: die meisten sind Weiße.

Das hätte man nicht gedacht, dass ausgerechnet der weiße Mann, der inzwischen auf allen Ebenen verschrien ist, weil er ein Mann ist, und zudem weiß, eine Vorbildfunktion einnimmt. 85 Prozent der Londoner Fahrradfahrer sind weiße Männer, die aus der Mittelklasse stammen.

Das findet Norman ganz entsetzlich, sind weiße Männer doch der Auslöser für alles Elend dieser Welt. Norman will daher alles unternehmen, damit auch Schwarze mit dem Fahrrad fahren, Asiaten, andere ethnische Minoritäten, vor allem aber auch Frauen.

Norman ist der erste Radfahrbeauftragte Londons. Der Ausbau der Londoner Radwege, dazu gehört auch ein Netzwerk von „Fahrradautobahnen“, das die Vororte mit dem Stadtzentrum verbindet, hat laut Norman dazu geführt, dass die weißen Männer mittleren Alters schneller in der Stadt herumradeln können.

Aber zu wenige Frauen und zu wenige Angehörige ethnischer Minderheiten scheinen sich fürs Fahrradfahren zu interessieren. Norman möchte gerne, die sogenannte Diversität der Fahrradfahrgruppe ändern, damit nicht nur weiße Männer das Rad benutzen.

Obwohl wir ein Wachstum bei der Anzahl der Radler verzeichnen, haben wir hier keine Diversität“, beklagte er.

Der Bürgermeister will eine Reihe von Projekten auflegen, um das zu ändern, dazu gehören Trainingskurse fürs Radfahrkurse, die Förderung von Elektrofahrrädern und ein weiterer Ausbau von Radwegen.

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