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Neues Drohnen-Gesetz

Neues Drohnen-Gesetz

Viel war darüber spekuliert worden, ob mit dem neuen Drohnen-Gesetz, das kürzlich in Kraft trat, Drohnen komplett verboten werden. So ist es aber nicht, auch wenn Schlagzeilen in Zeitungen dies nahe legten. Der Flugbetrieb wird aber eingeschränkt. Das neue Gesetz wurde in der Royal Gazette veröffentlicht, hier ein kurzer Überblick:

Es gibt zwei Arten von Drohnen, deren offizielle Bezeichnung „unbemannte Luftfahrzeuge“ (Unmanned Aerial Vehicles, UAV) lautet. In die erste Kategorie fallen Drohnen, die für Hobby, Unterhaltung und Zeitvertreib benutzt werden. Drohnen für Fernsehen, Nachrichten oder Filme fallen in die zweite Kategorie, es handelt sich demnach um kommerzielle Nutzung.

Falls Sie eine Drohne der Kategorie eins haben, die weniger als zwei Kilogramm wiegt, und Sie älter als 18 Jahre alt sind, dann benötigen Sie keine Erlaubnis vom Verkehrsministerium, diese Drohne einzusetzen.

Neues Drohnen-Gesetz
Neues Drohnen-Gesetz

Sie müssen jedoch eine ganze Reihe von Dingen beachten. Vor dem Flug sollten Sie den Zustand von Drohne und Fernbedienung prüfen. Falls es sich um ein Privatgrundstück handelt, müssen Sie den Eigentümer um Erlaubnis fragen. Sie sollten vor dem Start Umgebung und Luftraum überprüfen und einen Notfallplan zur Hand haben, falls es zu einem Unfall kommen sollte.

Während des Fluges ist es nicht erlaubt, die körperliche Unversehrtheit und den Frieden Dritter zu beeinträchtigen oder durch riskante Flugmanöver Sachschäden zu provozieren.

Es ist verboten, in Flugverbotszonen zu fliegen, die in der „Aeronautical Information Publication Thailand“ beschrieben sind. Dasselbe gilt für Regierungsgebäude und Krankenhäuser, es sei denn, Sie haben eine Sondererlaubnis.

  • Start und Landung dürfen nicht durch Hindernisse erschwert werden.
  • Sie müssen die Drohne immer im Auge behalten und dürfen sich nicht ausschließlich auf Monitore oder andere Geräte verlassen.
  • Sie können zwischen Sonnenaufgang und -untergang fliegen, wenn die Drohne deutlich erkennbar ist.
  • Es ist verboten, in der Nähe von oder in Wolken hinein zu fliegen.
  • Es ist verboten, in einem Radius von neun Kilometern um Flughäfen oder Flugrouten zu fliegen, es sei denn, Sie haben eine Sondererlaubnis der Flugsicherung.
  • Es ist nicht erlaubt, mit der Drohne mehr als 90 Meter über dem Erdboden zu fliegen.
  • Es ist verboten, über Städte, Dörfer, Gemeinden und Gebiete zu fliegen, in denen sich viele Menschen versammeln.
  • Fliegen Sie nicht in die Nähe von Flugzeugen, in denen Piloten sitzen.
  • Stören Sie nicht das Recht auf Privatsphäre von Dritten. Stören Sie nicht die Ruhe von Dritten.
  • Befestigen Sie keine gefährlichen Dinge oder Laser an der Drohne.
  • Es ist verboten, mit der Drohne weniger als 30 Mete in die Nähe von Personen, Fahrzeugen und Gebäude zu kommen.

Wenn Sie eine Drohne der Kategorie eins haben, die schwerer ist als zwei Kilogramm, aber leichter ist als 25 Kilo, dann müssen Sie mindestens 20 Jahre alt, keine Bedrohung für die nationale Sicherheit und nicht vorbestraft sein. Sie benötigen für diese Drohne eine Lizenz der thailändischen Verkehrsluftfahrtbehörde (DCA).

Sie müssen die vorbeschriebenen Regeln einhalten, zusätzlich aber noch Fachwissen über Wartung und Sicherheit mitbringen und Kenntnisse über den Flugbetrieb. Sie müssen Geräte für den Notfall greifbar haben wie beispielsweise einen Feuerlöscher. Sie brauchen auch eine Haftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von mindestens einer Million Baht. Hier gilt ein Mindestabstand zu Personen, Fahrzeugen und Gebäuden von 50 Metern. Falls es einen Unfall gibt, müssen Sie sofort die Behörden informieren.

Das neue Gesetz erschien am 27. August in der Royal Gazette. Normalerweise treten Gesetze einen Monat später in Kraft, in diesem Fall war das der 27. September.

Zusammengefasst: Wenn Sie eine leichte Drohne wie zum Beispiel eine DJI Phantom haben und diese im Rahmen einer Hobbytätigkeit fliegen, brauchen Sie keine Lizenz. Wenn Sie eine größere Drohne haben wie zum Beispiel eine DJI Inspire, dann benötigen Sie eine Lizenz und auch eine Haftpflichtversicherung. Wenn Sie Ihre Drohnen für kommerzielle Zwecke nutzen, dann benötigen Sie eine Lizenz und auch eine Haftpflichtversicherung.

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