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Naturschutzgebiete sollen an den Staat zurückgehen

Naturschutzgebiete sollen an den Staat zurückgehen

Das Forstamt beginnt jetzt mit einer Kampagne, nach der Plantagen, die auf dem Boden von Naturschutzgebieten entstanden, dem Erdboden gleichgemacht werden sollen. Bei den Bürgern, die davon betroffen sind, macht sich Verzweiflung breit.

Über 300 Personen versammelten sich vor dem Nationalpark Pu Pha Man in Khon Kaen, weil sie über den möglichen Verlust ihrer Lebensgrundlage besorgt sind. Sie sagten, sie hätten die Nachricht erhalten, wonach sie die Besitzrechte für „ihr“ Land nachweisen müssten.

Amtschef Theerapat Prayurasiddhi sagte, seine Behörde erwarte, dass bis Ende des Jahres 400.000 Rai Waldland an den Staat zurückgehen.

Nächstes Jahr werden wir 600.000 Rai Waldland zurückgeholt haben“, sagte er und fügte hinzu, dass dies bedeute, dass es in zwei Jahren wohl eine Million Rai seien.

Allein Anfang Juni wurden 500 Rai Land in Sukhothai und Kamphaeng Phet von Forstbeamten beschlagnahmt. Ähnliche Operationen wurden in Ubon Ratchathani und Chiang Mai angestrengt.

Theerapat behauptete, die Anwohner hätten nichts dagegen gehabt, es habe zwischen Beamten und Bevölkerung zuvor einen Kommunikationsaustausch gegeben.

Doch Chalarmsak Intakote, der für eine Nichtregierungsorganisation in der Nähe des Nationalparks Pu Pha Man arbeitet, sagte, dass die Anwohner jetzt sehr besorgt seien. „Sie haben Angst, dass die Beamten einfach ihre Kautschukbäume fällen.

Naturschutzgebiete sollen an den Staat zurückgehen
Naturschutzgebiete sollen an den Staat zurückgehen

Hunderte Anwohner behaupten, es sei ihnen offiziell erlaubt worden, das entsprechende Gebiet im Nationalpark kommerziell zu nutzen und verlangen von den relevanten Behörden die Zusicherung, dass die Angelegenheit genau überprüft wird, bevor Kautschukbäume gefällt werden.

Die Leute wurden von den Behörden darüber informiert, dass sie ihre behaupteten Besitzrechte nachweisen müssten, anderenfalls der Staat die Gebiete zurückverlangt und von Farmern gepflanzte Bäume gefällt werden.

In Pu Pha Man gibt es zehn Gemeinden. Sieben von diesen haben bereits ihre Landrechte bewiesen, die auf einen Kabinettsbeschluss von 1998 zurückgehen. Drei weitere Gemeinden haben es schwerer, weil sie sich damals mit diesem Beschluss nicht einverstanden erklärt hatten.

Ein Bezirkschef in Khon Kaen traf sich mit Dorfbewohnern und versicherte ihnen, dass sie sich keine Sorgen machen müssten, falls sie nicht weiter in den Regenwald eingegriffen haben. Dennoch sind die Anwohner besorgt, weil Beamte in anderen Gebieten bereits damit begannen, Kautschukbäume abzuholzen.

Jantra Bangthong, eine ältere Frau aus Sakhon Nakhon, war den Tränen nahe, als sie berichtete: „Es tut weh, wenn ich Soldaten und Förster sehe, die gnadenlos meine Gummibäume zerstören. Von dort  stammt das Einkommen für meine Familie. Wie soll ich die Ausbildung der Enkel zahlen?

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