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Museum will Tierskulpturen von Jackie Chan entfernen

Museum will Tierskulpturen von Jackie Chan entfernen

Lin Jeng-yi, Direktor des Nationalen Palastmuseums in Taipeh, will die Repliken der zwölf Tierkreisskulpturen entfernen, die Actionstar Jackie Chan (62) letztes Jahr gestiftet hatte. Die Originale standen einst vor dem Alten Sommerpalast in Peking und wurden 1860 von britischen und französischen Truppen gestohlen.

Der Museumsdirektor habe Architekten, Künstler und Sammler dazu befragt und sie alle hätten die Werke nicht als echte Kunst bezeichnet. Lokale Kunstschaffende meinten auch, dass der Platz eher für einheimische Künstler genutzt werden sollte, anstatt für gestiftete Werke von außerhalb Taiwans.

Laut Museumsdirektor Lin stehe ein neuer Platz für die Skulpturen noch nicht fest, allerdings sollen sie Teil der Liegenschaft sein und nicht in einer Kunstsammlung Platz finden.

Jackie Chan ist seit vielen Jahren so fasziniert von den Skulpturen, dass er sich entschloss, ein Team von Künstlern und Forschern mit einem Nachbau der Bronzeantiquitäten zu beauftragen. Er verschenkte dann die Repliken an das Nationale Palastmuseum in Taipeh und das Asian Civilisations Museum in Singapur.

Nachdem der 62-jährige Schauspieler vom Schicksal seiner Skulpturen erfuhr, ließ er durch sein Management erklären, dass er das Museum ausgesucht habe, da er glaubte, dass dieses die Zivilisation respektiere und Kultur erhalte. „Aber wenn das Museum eine andere Art hat, die Zivilisation zu respektieren und die Kultur zu erhalten, dann respektieren wir das auch“, meinte er zu der Situation.

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