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Mobilfunk: 5G statt 2G

Mobilfunk: 5G statt 2G

Thailand soll die Frequenzen für das überholte 2G-Netz abschalten, damit mehr Platz für 5G geschaffen wird, empfiehlt eine Telekomfirma.

Thailand liege in Bezug auf 5G hinter Singapur zurück, sagte Navin Vohra vom Serviceprovider Thai Inc. Außer Singapur haben auch Länder wie Südkorea und Japan 2G abgeschaltet, damit Frequenzen für 3G, 4G und 5G frei werden.

Thailand hält bislang jedoch an 2G fest, zudem wurde die Auktion für die 5G-Frequenzen, die 2017 stattfinden sollte, wegen technischer Probleme auf dieses Jahr verschoben.

Nur 1,4 Prozent der 95 Millionen thailändischen Mobilfunknutzer haben noch 2G, sagte Vohra. Es würden nur wenige Leute betroffen sein, wenn das Netz abgeschaltet wird, um für die Entwicklung von 5G Platz zu machen.

Je schneller das Internet übers Telefon läuft, umso besser, denn Thais verbringen durchschnittlich täglich knapp drei Stunden in sozialen Netzwerken, das ist fast das Doppelte des globalen Durchschnitts von 1,7 Stunden pro Tag. Es ist mit einer weiteren Zunahme zu rechnen.

Zu den größten Herausforderungen gehört es, die Infrastruktur für 5G zu schaffen. 5G sei ein Netzwerk von Netzwerken, erklärte Vohra, hier müsse darauf geachtet werden, dass 2G, 3G, 4G, Wi-Fi und Bluetooth reibungslos miteinander verbunden werden und arbeiten.

Welche Voraussetzungen Telekomunternehmen mitbringen müssen, um 5G anzubieten, ist aber noch unklar. Da die Regierung immer mit einem digitalisierten Thailand im Rahmen der Kampagne „Thailand 4.0“ Reklame macht, sollten diese Voraussetzungen aber bald bekannt sein, damit ein Plan aufgestellt werden kann, wie die Umstellung bzw. Erweiterung auf 5G erfolgt.

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