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Minengesellschaft will Entschädigung

Minengesellschaft will Entschädigung

Die australische Minengesellschaft Kingsgate Consolidates will von der thailändischen Militärregierung Entschädigung wegen der plötzlichen Schließung ihrer Goldmine letztes Jahr verlangen, berichteten australische Medien.

Die Firma sagte, ihre Bemühungen zu Verhandlungen seien von thailändischen Beamten zurückgewiesen worden. Die Schließung, so Kingsgate weiter, sei ein Verstoß gegen ein Handelsübereinkommen, das vereinbart wurde, um australische Investoren zu schützen.
In den letzten elf Monaten hat sich Kingsgate in gutem Glauben anhaltend bemüht, Kontakt mit der thailändischen Regierung aufzunehmen“, verlautbarte Kingsgates Chef Greg Foulis.
Diese Bemühungen beinhalteten zahlreiche unbeantwortete Anfragen mit der Bitte um Gespräche mit Thailands Premierminister und Kabinettsmitgliedern. Leider sieht sich Kingsgate jetzt in einer Position, in der das Unternehmen glaubt, dass die einzige Möglichkeit das Problem zu lösen darin besteht, sein Recht als geschützter australischer Investor unter dem TATFA (Thai-Australisches Freihandelsabkommen) durchzusetzen.“ Kingsgate wolle den Rechtsweg beschreiten, unter anderem um Entschädigung zu erhalten.

Umweltverschmutzung durch Mine

Die Chatree-Goldmine, 280 Kilometer nördlich von Bangkok, wurde am 31. Dezember letzten Jahres geschlossen, nachdem die thailändische Regierung ausgeführt hatte, dass die Debatte über mögliche Schädigungen der Umwelt zu Konflikten in der Gemeinde führen.
Aktivisten vor Ort hatten der Minengesellschaft immer wieder vorgeworfen, dass sie die Umwelt mit Arsen und Mangan verschmutzt, was zu Erkrankungen der Anwohner führte.
Die australische Mine wies diese Vorwürfe zurück und teilte mit, dass man nach ausführlichen Untersuchungen festgestellt habe, dass die Toxine natürlichen Ursprungs seien und deren Anteil nicht höher sei als in anderen Provinzen Thailands.
Thailand hat seit dem Putsch 2014 Probleme mit der Vertrauensbildung gegenüber ausländischen Investoren.
Die Bearbeitung der Anträge von Kingsgate könnten bis zu drei Monate in Anspruch nehmen. Danach könnte der Fall vor ein internationales Schiedsgericht kommen, sagte Kingsgate.

Nicht den besten Ruf

Minen haben nicht den besten Ruf. Während Kingsgate eine Entschädigung verlangt, wurden Beschwerden laut, wonach eine von einem thailändischen Unternehmen in Burma betriebene Mine verheerende Schäden anrichtet.
Einwohner des Dorfes Myaung Pyo sollen durch den Betrieb einer Zinnmine in der Region Tanintharyi in Burma erheblich geschädigt worden sein.
Daher hat die Nationale Menschenrechtskommission Thailand (NHRC) eine Untersuchung wegen möglicher Menschenrechtsverstöße angestrengt. Eine Delegation der NHRC hat die Örtlichkeiten Anfang des Jahres besichtigt und Informationen gesammelt.

Beschwerden waren von thailändischen und burmesischen Menschenrechtsgruppen im Namen der Einwohner von Myaung Pyo eingereicht worden. Das Dorf liegt flussabwärts, so dass die Abwässer aus der Mine daran vorbeifließen.
Laut Anwohnern wird die Mine seit der Kolonialzeit betrieben, aber Beschwerden über die Umweltverschmutzung gibt es erst seit 1999, als Thais die Mine übernahmen. Dabei soll der Myaung Pyo Creek verseucht worden sein, die Hauptwasserquelle für das Dorf. Noch vor zehn Jahren sei das Wasser sauber gewesen und konnte für die Bewässerung der Felder verwendet werden. Das geht jetzt nicht mehr, denn der Fluss hatte sich erst bräunlich verfärbt und trocknete dann aus. Die Dorfbewohner stellten zudem fest, dass die Brunnen wegen extensiven Zinnabbaus alle vergiftet sind. Das Wasser könne weder zum Trinken noch fürs Baden benutzt werden.

Beitragsquelle : http://www.abc.net.au/news/2017-04-04/australian-company-seeks-compensation-over-thai-goldmine-closure/8412644

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