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Microsoft: Angriffe auf Cloud-Konten nehmen zu

Microsoft: Angriffe auf Cloud-Konten nehmen zu

Beim Thema Cloud gibt es wenig Erfreuliches zu berichten: In der aktuellen Ausgabe seines IT-Sicherheitsberichts (Security Intelligence Report) berichtet Microsoft, dass die Zahl der Angriffe auf cloudbasierte Microsoft-Konten innerhalb eines Jahres um 300 Prozent gestiegen ist. Der Softwareriese macht dafür vor allem die zunehmende Nutzung von Cloud-Diensten verantwortlich, die mittlerweile die Cloud zu einem neuen Lieblingsziel von Hackern mache. Da die meisten Cloud-Dienste nur durch die Eingabe von Nutzername und Passwort geschützt sind, spielt dabei wohl auch eine Rolle. Aber sowohl Cloud-Anbieter als auch Nutzer mit diesen Angaben nicht sonderlich sorgsam umgehen.

Laut Microsoft resultierten diese meist aus der Nutzung unsicherer, einfach erratbarer Passwörter und deren schlechter Verwaltung. Aber auch Datenlecks bei Drittanbietern und gezielte Phishing-Angriffe bildeten häufig den Ausgangspunkt für erfolgreiche Einbrüche. Die Gefahr lasse sich aber durch die Nutzung unterschiedlicher Passwörter für jede Webseite deutlich reduzieren. Microsoft empfiehlt den Nutzern, möglichst einmalige, starke Passwörter zu verwenden: „Eines der wichtigsten Dinge, die Nutzer tun können, um sich selbst zu schützen, ist die Verwendung einmaliger Passwörter für jede Website.

Die Daten des Sicherheitsberichts stammen aus den unterschiedlichen Sicherheitslösungen und Plattformen von Microsoft. Jeden Monat würde man rund 400 Milliarden E-Mails auf Phishing und Malware überprüfen, 450 Milliarden Authentifizierungen verarbeiten und etwa 18 Milliarden Webseiten nach potenziell schädlichen Inhalten durchsuchen.

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