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Mehrsprachigkeit als Türöffner für ein globales Leben

Mehrsprachigkeit als Türöffner für ein globales Leben

Jeder hat es schon einmal erlebt: In der Bahn hört man ein kleines Kind mit seiner Mutter deutsch reden, ohne jeden Übergang wechselt es auf Thai mit seinem Vater und nebenbei liest es auch noch ein Buch auf Englisch. Eine Szene, die immer öfter vorkommt und das Phänomen der Mehrsprachigkeit widerspiegelt. Diese Fähigkeit, mehrere Sprachen regelmäßig im Alltag verstehen und sprechen zu können, erlernt man meistens von Geburt an, wenn die Eltern z.B. aus unterschiedlichen Ländern stammen oder eine Familie in ein neues Land zieht und die Landessprache erlernen muss.

Das am meisten verbreitete Phänomen des Multilingualismus ist die Zweisprachigkeit. Das Bild des bilingualen Aufwachsens hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Während es vor einigen Jahrzehnten aus Migrationsgründen noch als schlecht angesehen wurde, ist es heute definitiv ein Privileg und eine Bereicherung, zwei (oder gar mehr) Sprachen zu beherrschen. Das Interesse an zwei- oder mehrsprachigen Kitas oder an einem Auslandsstudium z.B. steigt sehr schnell, denn eine Mehrsprachigkeit hat sich rapide mit zahlreichen Vorteilen bewährt.

Einer dieser Vorteile ist das Kennenlernen neuer Kulturen. Tatsächlich haben zweisprachige Kinder das Glück, zwei Lebensarten tiefgründig wahrzunehmen ohne weit reisen zu müssen. Aus diesem Grunde sind sie auch offener, neue Länder und deren Traditionen zu entdecken, da sie nicht nur an eine Kultur gebunden sind. Eine andere Art eine kulturelle Vielfalt zu entwickeln ist, ein „Expatriate“ zu werden, d.h. auszuwandern und ein neues Leben, vorübergehend oder dauerhaft, in einem anderen Land zu führen.

Darüber hinaus ist es wissenschaftlich belegt, dass bilinguale Personen soziale Bindungen schneller und leichter aufbauen. Sie sind in der Tat mutiger mit Fremden ins Gespräch zu kommen, da sie den interkulturellen Dialog gewohnt sind. Eine zweite Sprache zu sprechen bringt nicht nur Sicherheit und Selbstvertrauen mit sich, sondern ermöglicht, ohne Schwierigkeiten in ein anderes Land zu reisen und sich dort unbeschwert einzuleben.

Zu dem Einleben zählt natürlich auch der berufliche Aspekt, bei dem die Sprachkenntnisse eine wichtige Rolle spielen. Für Personen auf Arbeitssuche ist die Zwei- oder Mehrsprachigkeit in der heutigen Gesellschaft, die durch die Globalisierung geprägt wird, von großem Vorteil. Fremdsprachen sind in der Arbeitswelt so gut wie unverzichtbar. Viele internationale Unternehmen sind auf der Suche nach sprachkompetenten Arbeitskräften, da sie eine Voraussetzung sind, um auf dem Weltmarkt zu bestehen.

Das Unternehmen APRIL International z.B. verbindet Mehrsprachigkeit und Expatleben. Es handelt sich um ein internationales Unternehmen, das auf weltweite Auslandskrankenversicherungen spezialisiert ist. Der Personalbestand besteht aus 30 verschiedenen Nationalitäten, und alle Mitarbeiter beherrschen mindestens eine Fremdsprache. Insgesamt werden in diesem Unternehmen tagtäglich bis zu 20 Sprachen verwendet. Unter diesen „Sprachtalenten“ haben viele die Fremdsprachen im Laufe ihrer schulischen Laufbahn erlernt. Andere wiederum haben sich diese Sprachen von klein auf angeeignet. Einige stammen aus einer Familie, die als Expats im Ausland gelebt hat oder erhielten durch die unterschiedliche Staatsangehörigkeit ihrer Eltern eine zweisprachige Erziehung.

Sylvain arbeitet seit drei Jahren für APRIL International. Er ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Er besitzt durch seinen Vater die französische und durch seine Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit und erlernte beide Sprachen von Geburt auf.

Schon im Laufe meiner Schulbahn, die ich in Berlin absolvierte, wusste ich, dass ich in Frankreich studieren würde. Es war ein wirklicher Traum für mich, mein weiteres Leben in Frankreich zu verbringen. Nach einigen Jahren in Frankreich konnte ich mich ohne weiteres als Franzose ausgeben, neue Bekanntschaften wollten mir nicht glauben, dass ich in Deutschland aufgewachsen bin. Im Laufe der Zeit, insbesondere bei der Arbeitssuche, wurde mir klar, dass meine Zweisprachigkeit ein echter Vorteil für die Arbeitswelt sein würde. Es gab zahlreiche Stellenangebote, die für Deutschsprachige in Frankreich ausgeschrieben waren. Da ich während meines Studiums auch noch mein Englisch aufbessern konnte, boten sich für mich viele Möglichkeiten. Ich entschied mich für APRIL International, da es, sowohl aufgrund des Geschäftsfeldes als durch die Herkunftsländer der einzelnen Mitarbeiter, sehr international ausgerichtet ist.

Bei Augustina ist die Situation ein weinig anders: „Ich bin in Argentinien geboren und aufgewachsen. Als ich fünfzehn Jahre alt war, bin ich mit meiner Familie nach Italien umgezogen. Während meines Studiums habe ich ein Jahr in Frankreich und zwei weitere Jahre in Australien verbracht, wo ich als Spanischlehrerin gearbeitet habe. Somit habe ich Französisch und Englisch gelernt.

Tzetzegare stammt aus Mexiko, ist aber in den USA aufgewachsen: „Manchmal weiß ich gar nicht so recht, welche Sprache eigentlich meine Muttersprache ist.

Nach seinen zahlreichen Arbeitserfahrungen für verschiedene französische Unternehmen, bestätigt er, „dass es keinen Zweifel daran gibt, dass die Mehrsprachigkeit die Tür für ein Leben als Expat weit aufreißt.

So wie z.B. diesen Mitarbeitern geht es vielen Menschen auf der Welt, und die Zahl der Expats nimmt quer über dem Globus rasant und stetig zu. So berät APRIL International Expat, als Spezialist für internationale Kranken-Versicherungslösungen eben solche Expats, die sich unabhängig der Nationalität, des Heimat- und Gastlandes, der Dauer des Aufenthaltes sowie des Grundes des Auslandsaufenthaltes (Berufstätige, Auswanderer, Rentner, Langzeitreisende, Studenten etc.) in anderen Ländern niederlassen.

Weiter Informationen dazu finden Sie unter APRIL International oder bei Ihrem Makler.

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