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Massive Polizeieinsätze gegen Prostitution in Pattaya

Massive Polizeieinsätze gegen Prostitution in Pattaya

Die Polizei geht in Pattaya nicht nur gegen von Einheimischen besuchte Karaoke-Bars und Unterhaltungsetablissements vor, sondern scheint im Rahmen des Kampfes gegen die Prostitution sogenannte Gentleman’s Clubs ins Visier genommen zu haben, die vorwiegend von Touristen besucht werden.

Die Behörden schlossen vorübergehend einen Club an der Phra Tamnak Road, der illegal betrieben worden sein soll, wie die „Bangkok Post“ berichtete. Demnach wurden bei einer Razzia mehr als 100 Ausländer und junge Thai-Frauen angetroffen, die offensichtlich eine Party feierten.

Ein Team aus Polizisten, Soldaten und Behördenmitarbeitern führten gegen 19 Uhr eine Razzia durch, weil sie meinten, dass in dem Club Drogen missbraucht und illegale sexuelle Dienste angeboten wurden. In dem zweistöckigen Gebäude stießen die Sicherheitskräfte auf etwa 100 Personen, die tanzten und tranken. In der Meldung heißt es weiter, dass drei Frauen unter 20 Jahre alt gewesen seien. Das ist insofern wichtig, weil sie aufgrund ihres Alters nicht trinken dürfen, aber beim Trinken von Alkohol ertappt wurden. Die von der Polizei initiierten Drogentests verliefen alle negativ.

In den fünf Zimmern im Obergeschoss fand die Polizei einige gebrauchte Kondome, die Zimmer waren leer. Es wurden nur Aufzeichnungen darüber gefunden, welche Frauen die Zimmer benutzten. Es soll sich um 40 Notizen handeln, das Heft wurde beschlagnahmt. Die 36 Jahre alte Managerin, Panadda Pansaeng, sagte den Behördenmitarbeitern, dass es regelmäßig Partys gebe, um die Gäste zu unterhalten. Junge Mitarbeiterinnen säßen bei den Gästen, um diesen nachzuschenken. Sie bestand darauf, dass keine der Frauen sexuelle Dienste anbiete. Die Zimmer im Obergeschoss seien Übernachtungsmöglichkeiten für Angestellte.

Man will weiter gegen den Nachtclub vorgehen, weil alkoholische Getränke an Personen unter 20 Jahren ausgeschenkt wurden, und das zu Zeiten, für die eine Sondererlaubnis benötigt werde, die der Club nicht vorweisen konnte. Der Club wurde zunächst für einen Monat geschlossen.

Der Mitarbeiter gab zu, dass man dem Club nicht nachweisen konnte, dass dort Prostituierte arbeiten. Nach ihrem Einsatz in dem Club statteten die Sicherheitskräfte noch 17 weiteren Bars Besuche ab. Abgesehen von Lizenzverletzungen konnte auch dort nicht nachgewiesen werden, dass es sich um Etablissements handelt, in denen sexuelle Dienstleistungen angeboten werden.

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