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Kryptowährung Bitcoin knackt 2.000-Dollar-Marke

Kryptowährung Bitcoin knackt 2.000-Dollar-Marke

Der Bitcoin konnte im Mai erstmals die Marke von 2.000 US-Dollar überschreiten und erreichte zwischenzeitlich einen Höchststand von 2.219 US-Dollar. Damit setzt die Kryptowährung den rasanten Wertzuwachs seit Anfang des Jahres fort und ist derzeit mehr wert als eine Feinunze Gold, die zuletzt rund 1.250 US-Dollar kostete. Dass der Kursanstieg hingegen mit dem weitverbreiteten Erpressungstrojaner WannaCry zusammenhängt, ist unwahrscheinlich.

Der Wertzuwachs der letzten Wochen ist vor allem auf die steigende Bitcoin-Nachfrage in China und Japan zurückzuführen. Zudem hat Japan als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt den Bitcoin am 1. April zum offiziellen Zahlungsmittel erklärt. Hinzu kommt, dass es in naher Zukunft in China einfacher sein könnte, Bitcoin in US-Dollar zu wechseln. Dadurch investieren chinesische Wohlhabende aufgrund der schwächelnden chinesischen Währung lieber in die virtuelle Währung. Auch in den USA ist ein wachsendes Interesse am Bitcoin zu beobachten, was auf die politischen Turbulenzen im Land zurückzuführen ist.

Bitcoin können mittlerweile bei vielen Onlinediensten zur Zahlung eingesetzt werden, sind aber auch zum Spekulationsobjekt geworden. Wegen den hohen Kursschwankungen warnte die Bundesbank mehrmals, dass eine Geldanlage in Bitcoin ähnliche Risiken berge wie Aktienkäufe.

Der Preis des Bitcoin unterliegt starken Schwankungen: Sein Wert lag schon Ende 2013 und Anfang 2014 zeitweise über 1.000 US-Dollar, um anschließend zu fallen und längere Zeit deutlich unter 500 US-Dollar zu verharren.

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